Frankfurter zeigen Gewalt gegen Frauen die Rote Karte

Samstag, der 24. November 2012. Es ist fünf vor zwölf in Frankfurt und auch im Hinblick auf die allgegenwärtige Gewalt gegen Frauen ist es höchste Zeit, dass sich etwas ändert, meinen die Organisatoren der heutigen Initiative.

In wenigen Minuten beginnt daher die Frankfurter Straßenaktion zum diesjährigen „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“. Während auf der Zeil normalerweise hektisches Einkaufstreiben zu beobachten ist, herrscht heute auf dem Straßenabschnitt Höhe Hasengasse eine sehr konzentrierte Stimmung. Zu wichtig ist dem Bündnis von Organisatoren das Thema, um das es hier heute geht. 1981 von lateinamerikanischen und karibischen Frauen ins Leben gerufen, ist der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“ inzwischen zu einem weltweiten Gedenk- und Aktionstag der Frauenbewegung geworden.

Zahlreiche Ehrenamtliche bewegen sich entschlossen über den Platz, sprechen Passanten an, sammeln Unterschriften für einen größeren Schutz für Opfer der Zwangsprostitution oder verteilen Flyer für Gerechtigkeit bei sexueller Gewalt. Das Bündnis, bestehend aus dem Frauenverband Courage e.V., Terre de Femmes Rhein-Main, den Kreisverbänden der ASF, Die Linke, DKP und MLPD, die Initiative für Gerechtigkeit bei sexueller Gewalt und zahlreiche Einzelfrauen arbeiten hier heute zusammen für einen gemeinsamen Zweck.

Weiterlesen? Download dieser schönen und spannenden Reportage: 121125-Reportage – Frankfurter Straßenaktion zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Solidaritätsfest für die Bergarbeiterkonferenz im März 2013 in Peru

Pressemitteilung mit der Bitte um Veröffentlichung

 

Großes internationales Solidaritätsfest der Bergarbeiterbewegung

Dazu lädt die überregionale Bergarbeiterinitiative „Kumpel für AUF“ am Samstag, 1. Dezember 2012 ab 18 Uhr alle Interessierten herzlich ein, Einlass: 17.30 Uhr im Kultursaal der Horster Mitte, Schmalhorststraße 1a, 45899 Gelsenkirchen (Horst). Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro, darin enthalten sind Buffet und Solidaritätsbeitrag. Dazu

Ingrid Dannenberg, Sprecher der Regionalgruppe im Vest: „Als Mitglieder von “Kumpel für AUF” und Veranstalter freuen wir uns auf viele Gäste und ein vielseitiges Programm, auf ein reichhaltiges Internationales Buffet, auf Tanz mit Liveband, auf die Vorstellung der Konferenz und internationale Bergarbeiterlieder, auf Filme und eine Tombola. Wir wollen alle Kolleginnen und Kollegen, alle Bürgerinnen und Bürger unserer Städte im Ruhrgebiet und darüber hinaus herzlich einladen, zu diesem Vorhaben beizutragen und mit uns zu feiern!“

Das Fest dient zur finanziellen Unterstützung der 1. internationalen Bergarbeiterkonferenz vom 1.-3. März 2013 in Peru. Mitveranstalter des Festes sind die Kommunalwahlbünd-nisse „AUF Herten“, „WIR AUS Mülheim“, „NV AUF geht’s“ (Neukirchen-Vluyn), „AUF Gelsenkirchen“, „BergAUF“ (Bergkamen),. Mehr Informationen unter www.minersconferen-ce.org

Während in Deutschland der Eindruck herrscht, Bergbau sei eine “aussterbende Sparte” wächst er weltweit an – die internationale Industrie hungert nach immer neuen Rohstoffen.

So gibt es heute weltweit 23 Millionen Bergleute! Und so wie sie Tag für Tag unter gefährlichsten Umständen einer harten Arbeit nachgehen, stehen die Bergleute auch in Kämpfen für Löhne, gegen Zerstörung ihrer Lebensbedingungen und für Freiheit oft an der Spitze. So wird Südafrika derzeit von einer ganzen Streikwelle erschüttert, die auch durch die Erschießung von Bergleuten nicht abgewürgt werden konnte – im Gegenteil.

Vom 1. bis 3. März 2013 wird in Arequipa/Peru die 1. Internationale Bergarbeiterkonferenz durchgeführt. Bergleute und ihre Organisationen und Gewerkschaften aus inzwischen 4 Kontinenten und über 20 Ländern haben sich bisher dafür angemeldet. Im Aufruf zu dieser Konferenz heißt es: „Es wird deutlich, dass die Bergleute und die Menschen in den Bergba

uregionen international zusammenarbeiten und ihre Verantwortung wahrnehmen müssen, um auf die Entwicklung dieser Welt im Interesse aller Ausgebeuteten und Unterdrückten für eine
Gerade hier im Kreis Recklinghausen, wo nach wie vor viele Bergleute wohnen und mit Auguste Victoria noch eine Zeche ist, wollen wir zu dieser historischen Konferenz beitragen. In Verbindung mit diesem Fest will die deutsche Vorbereitungsgruppe Geld sammeln, um Bergleuten auch aus ärmeren Ländern die Teilnahme an diesem Ereignis zu ermöglichen. In allen Städten des Ruhrgebiets werden Preise für die Tombola gesammelt, die Sparkassen geleert, leckeres Essen vorbereitet.lebenswerte Zukunft Einfluss zu nehmen. Mit der Konferenz soll ein Prozess der Koordinierung und Kooperation der Bergarbeiterkämpfe über Ländergrenzen hinweg begonnen werden, um die in den einzelnen Ländern und Regionen sehr unterschiedlichen Erfahrungen zusammenzubringen, auszutauschen und höherzu-entwickeln. Die internationale Solidarität ist eine große Kraft, die notwendig ist für den Erfolg der Bergarbeiterkämpfe.“

Glück AUF, Ingrid Dannenberg 

Download Einladung: 121123 Presseerklärung Solidaritätsfest

Aufruf zum Weltklimatag – Samstag, 1. Dezember 2012

Macht mit am Weltklimatag – Samstag 1. Dezember 2012

Aufstehen gegen die drohende globale

Umweltkatastrophe!

Nein zur Rolle rückwärts der Merkel-Regierung in der Energiepolitik!

Der Anstieg der Treibhausgasemissionen setzt sich weltweit weiter fort. Nach dem Rekordanstieg im CO2 – Ausstoß von 5% im Jahr 2010 ist er im Jahr 2011 um weitere 3,2% gewachsen. Hauptursachen sind die immer noch ansteigende Verbrennung fossiler Energieträger und die Abholzung tropischer Regenwälder. Dazu kommen weitere Treibhausgase, wie Methan, die durch die Massenproduktion in der Agrarindustrie freigesetzt werden. Das Polareis schmilzt stärker als je zuvor und das Seeeis ist auf die Hälfte der Bedeckung von 1980 geschrumpft. Die zusätzliche Wärmeaufnahme im Polarmeer entspricht weiterer CO2 -Emissionen in 20 Jahren. Sichtbar schreitet die Entwicklung einer globalen Klima- und Umweltkatastrophe voran. Schon heute gibt es im Jahresschnitt weltweit dreimal so viele Naturkatastrophen wie vor 1960. Dennoch planen die Energiekonzerne RWE, Vattenfall, Eon und EnBW den Bau von dutzenden neuen Kohle- und Gaskraftwerken.

Lesen Sie hier den gesamten Aufruf: Aufruf Weltklimatag 2012

 

Aufruf der Weltfrauen Europa zum 25. November 2012 (deutsch – englisch – französisch)

“Wir kämpfen dort, wo das Leben ist.“     „Am 25. November, dem Tag gegen Gewalt an Frauen, bekämpfen wir alle Formen der Gewalt gegen Frauen! Besonders

klagen wir Gewalt als Folge imperialistischer Aggressionen und Kriege gegen die Völker an, in denen die Frauen zu Opfern und Kriegstrophäen werden.“ (aus der Abschlussresolution der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Venezuela 2011)

Derzeit befinden sich in Syrien weit über eine Millionen Menschen auf der Flucht, 2/3 davon Frauen und Kinder. Aus dem berechtigten Kampf der im März 2011 entstandenen Aufstandsbewegung in Syrien ist ein zwischenimperialistischer Macht- und Konkurrenzkampf entstanden. Vergewaltigungen werden auch hier eingesetzt, um den Widerstand zu brechen.

Frauen aus dem asiatisch-pazifischen Raum sehen die Hintergründe der Militärpräsenz der USA vor allem darin, dass sie Asien als einen großen Markt betrachten, den sie kontrollieren möchten. Ihre Militärpräsenz verstärkt nur die Aggression, die Kriegsgefahr und intensiviert eine allgemeine Militarisierung. Sie unterdrücken die Menschen, die in dieser Region für einen Wandel kämpfen, mit Gewalt. Die Frauen beklagen, dass die Opfer solcher Gewalttaten fast nie Gerechtigkeit erfahren, da die USA kriminell gewordene US-Soldaten sofort außer Landes bringt.

Rückblickend auf das Jahr 2012 sehen wir rund um den Erdball mutige und selbstbewusste Frauen, die Gewalt und Unterdrückung nicht länger erdulden wollen. Gewalt an Frauen ist untrennbar mit den kapitalistischen Verhältnissen verbunden, gegen die es eine wachsende Rebellion von Frauen, Männern und Jugendlichen in aller Welt gibt. Nicht umsonst stehen die Frauen hier vielfach vorne dran!

Die Pflanzen des arabischen Frühlings treiben Wurzeln

Im August dieses Jahres riefen die tunesischen Frauen durch die Straßen von Tunis „Wir wollen die zweite Revolution“. Anlass der Demonstration war der Entwurf für die neue tunesische Verfassung, in der nicht mehr wie bisher von Gleichberechtigung von Mann und Frau die Rede ist. Kirche und Religion wurden schon immer benutzt, um die patriarchale Familienordnung zu stützen. Eine solche Verfassungsänderung würde auch Gewalt gegen Frauen und Mädchen und ihrer Unterdrückung sofort Tür und Tor öffnen. Im nahe gelegene  Ägypten zieht die deutsch-ägyptische Politikwissenschaftlerin und Frauenrechtlerin Hoda Salah Bilanz, als Frauen von Polizisten bedroht worden sind, weil sie Hosen tragen: „ einige der Frauen treten heute im Satellitenfernsehen auf und erzählen Millionen von Arabern, wie sie von Polizisten gedemütigt, sexuell belästigt und geschlagen wurden. Tabusätze wie “Er drohte, mich zu vergewaltigen” sprechen sie heute laut aus, voller Selbstbewusstsein. Das ist eine Revolution in sich.“

«Sagt mir nicht, wie ich mich zu kleiden habe»

ist der Slogan des «SlutWalk». Besonders junge Frauen demonstrieren in verschiedenen Städten der Welt gegen die Äußerung eines kanadischen Polizisten. Er riet Frauen, sich nicht wie «Schlampen» anzuziehen, wenn sie nicht Opfer sexueller Gewalt werden wollten. So sollen Missbrauch und Vergewaltigung gerechtfertigt werden. Immer wieder müssen wir es uns hart erkämpfen, dass Frauen über ihren Körper selbst entscheiden können, ob sie Kinder möchten oder nicht. In der Türkei, Schweiz, Spanien soll eine Verschärfung des Abtreibungsrechts wieder durchgedrückt werden. Aus der Geschichte wissen wir, dass dies zu illegalen Abtreibungen führt, die oft unter unhygienischen Zuständen durchgeführt werden und viele Frauen dabei sterben.

Im August 2012 streikten 2.500 Arbeiterinnen der Ocean-Garment-Fabrik in Kambodscha und forderten die Entlassung eines Managers. Diesem werfen die Frauen sexuelle Belästigung von vier Frauen vor.

Solidarität macht stark

Der mutige Kampf der Stahlarbeiter von Aspropirgos bekam große internationale Solidarität. Und die sah dann auch ganz praktisch aus. Die Frauen der Stahlarbeiter unterstützen den Kampf, und das taten sie, obwohl sie nicht wussten, wie die Familie in der Zeit ohne Lohn und einem geringen Streikgeld durchkommen würde. Die materielle Grundlage des Überlebens den Arbeitern zu entziehen, ist auch eine Form von Gewalt. Aber alle zählten auf die Solidarität. Die Frauen des Frauenpolitischen Ratschlags aus Deutschland schickten einen LKW voll beladen mit 270 Solidaritätspaketen nach Griechenland.

Die Folgen der Weltwirtschafts- und Finanzkrise werden vor allem auf dem Rücken der Arbeiterfamilien ausgetragen. Im August 2012 marschierten nachts spanische Bergarbeiterfrauen in Mieres, um gegen die Nichterfüllung von Zusagen zum Bergbau durch die Regierung zu protestieren.

„Gegenwärtig wächst das Bewusstsein der Masse der Frauen, dass die Gleichheit der Frauen nicht allein über formale juristische Gleichberechtigung erreichbar ist. Es wächst das Verständnis der Notwendigkeit eines weltweiten Erfahrungsaustauschs, der Zusammenarbeit, der Anregung gemeinsamer Solidaritätsaktionen. Es wächst das Verständnis, dass es notwendig ist, für die Befreiung der Frau in einer vollständig von Ausbeutung und Unterdrückung befreiten Welt zu kämpfen.

Wir erklären, dass der Kampf der weltweiten kämpferischen Frauenbewegung ein unabdingbarer Teil des Kampfs der Arbeiter, der Völker und der ganzen Menschheit für ihre Emanzipation ist. Das ist unsere Aufgabe und Herausforderung für das 21. Jahrhundert.“ (aus der Schlussresolution der Weltfrauenkonferenz, Caracas März 2011).

Dieser Aufruf wurde erstellt von

Schweizerischen Delegierten der Weltfrauenkonferenz 2011

im Auftrag des Europakomitees, Oktober 2012

Download Aufruf: Aufruf Europakomitee WFK 25. November 2012

Download Call in english: 121114 Call Europe 2511

Downoload en francais: 2012-25nov-appel-femmes mondiales.FR-1

November 25, 2012 – International Day Against Violence On Women – Ideen und Vorschläge

Nachfolgend finden Sie einige wichtige Fakten, Informationen, Anregungen und Dokumente örtlicher oder bundesweiter Bündnisse und Frauengruppen und Frauenorganisationen wie Frauenverband Courage, Solwodi, Terre des Femmes sowie auch internationale Aktivitäten und Gedanken zur Vorbereitung von Aktivitäten und Aktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, dem 25. November. Die Vorschläge, Aktivitäten und Pläne sind chronologisch (nach ihrem Eingang/Meldung) aufgeführt.

Aufruf Europakomitee der Weltfrauenkonferenz zum 25. November 2012:     Aufruf Europakomitee WFK 25. November 2012 

Aufruf Europakomitee in Englisch: 121114 Call Europe 2511 

24. 11. Aufruf von Courage Essen:

mobile-mitmach-aktion-essen 2411

23.11.: Aufruf von Ceni zum 25.11.2012:

Aufruf zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Vor 52 Jahren wurden die Schwestern Maria, Minerva und Patria Minerva durch die Geheimpolizei der Trujillo-Diktatur in der Dominikanischen Republik vergewaltigt und ermordet. Die drei Schwestern hatten jahrelang gegen die Diktatur Widerstand geleistet. Trotz Gefangenschaft und Folter hielten sie an ihrem Widerstand gegen Faschismus und Unterdrückung fest. Nach ihrer Ermoderung weitete sich ihr Widerstand derart aus, dass die Trujillo-Diktatur zu Fall gebracht wurde. 1936 hatte Maria Teresa Mirabel in einer Rede gesagt: „Vielleicht erwartet uns bald schon der Tod, jedoch macht mir das keine Angst. Wir werden weiter für all das kämpfen, was gerecht ist.“ Für freiheitsliebende Frauen ist eine solche würdevolle Haltung heute wie damals notwendig.

Im Gedenken an die Schwestern  Mirabel wurde der 25.11. zum internationalen Kampftag von Frauen gegen jegliche Form von Gewalt erklärt. Heute bedrohen das patriarchale Herrschaftssystem und die kapitalistischen Kräfte weiterhin unsere Welt mit ihren Feminiziden und ihrer Kriegspolitik. Feminizide werden mit verschieden Methoden in allen Teilen der Welt systematisch verübt. Die Gewalt gegen Frauen steigt weiter an; Lebensräume und Produktionsfelder von Frauen werden durch die Zerstörung von Natur und Umwelt vernichtet; das Trinkwasser wird verseucht; Frauen und Kinder werden in Kriegen ermordet und zur Flucht gezwungen.

Seit sich die kapitalistischen Kriegstreiber mittels ihrer Politik des politischen Islams zu „Propheten der Demokratie und Freiheit“ erklärten und mit Interventionen im Mittleren Osten begannen, leiden Frauen in Ländern wie Irak, Tunesien, Ägypten oder Libyen unter der Verschärfung patriarchaler Gesetze und Normen. In Syrien werden vorrangig Frauen und Kinder im Kreuzfeuer des Esad-Regimes und der bewaffneten Opposition ermordet. In der Türkei werden Frauen durch den AKP-Faschismus mit Unterstützung der USA und der EU über die Ideologie des politischen Islams aus dem öffentlichen Leben zurückgedrängt: Unter dem AKP-Regime erlassene Gebärzwänge, Verbote von Abtreibungen und Kaiserschnitten sollen Frauen auf die Funktion als Gebärmaschinen festschreiben. In der 10-jährigen Regierungszeit der AKP hat die Gewalt gegen Frauen 1400% zugenommen; Gewalt gegen Frauen in Privathäusern und Frauenmorde auf offener Strasse gehören zum Alltag. Die Armee, Polizei und staatlichen Strukturen der AKP stacheln die Gewalt in der Gesellschaft an. Hunderte kurdischer und türkischer oppositioneller Frauen, Anwältinnen, Journalistinnen, Mitarbeiterinnen der Frauenbewegung und Gewerkschaften wurden verhaftet, da sie in der Tradition der Schwestern Mirabel an ihrem Widerstand gegen das AKP-Regime festhielten. Seit dem 12.09.2012 befinden sich politische gefangene Frauen in den türkischen Gefängnissen im unbefristeten Hungerstreik für die Freiheit Abdullah Öcalans und aller politischen Gefangenen, für die umfassende Anerkennung und Gebrauch der kurdischen Sprache.

Cenî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V. unterstützt die Forderungen der hungerstreikenden Frauen. Als kurdische Frauen fordern wir die Anerkennung und Achtung aller unserer Menschenrechte als Frauen und als Kurdinnen. Wir fordern die UN, die USA und die EU sowie alle internationalen Kräfte und Staaten auf, ihre Unterstützung für das Unrechtsregime der AKP einzustellen.

Anlässlich des Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11.2012 gedenken wir der Mirabel-Schwestern und grüßen alle Frauen, die an ihren Kampf anknüpfen, indem sie sich gegen patriarchale Gewalt und staatliche Unterdrückung organisieren. Wir rufen alle Frauen zur Solidarität mit dem Widerstand der Frauen in den Gefängnissen in Kurdistan, in der Türkei und anderen Ländern der Welt auf.

Cenî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V., November 2012
Corneliusstr. 125 – 40125 Düsseldorf – ceni_frauen@gmx.de

Download  Aufruf  CENI: Aufruf CENI _25.11.2012-1

23.11.: Written declaration calling on the EU to ratify the Council of Europe Convention on violence against women!

Brüssel, 23. November 2012] Fünf Mitglieder des Europäischen Parlaments haben einen initiierte schriftliche Erklärung aufgesetzt, fordern die EU auf, die Konvention des Europarates über Gewalt gegen Frauen zu ratifizieren. Sobald die schriftliche Erklärung mit den Unterschriften der Hälfte der Abgeordneten vorliegt, wird es in Kraft treten und als eine starke politische Erklärung des Europäischen Parlaments sein. Zum diesjährigen Internationalen Tag für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen zu feiern, schlagen wir diese konkrete und einfache Maßnahmen vor: Wir brauchen Ihre Hilfe, um diese 377 Unterschriften (von Europaabgeordneten)  zu bekommen! Nehmen Sie Kontakt zum Abgeordneten Ihres Landes und bitten sie diese, die schriftliche Erklärung 0037/2012 zu unterzeichnen.

Anmerkung Webmasterin: Das Anliegen der Abgeordneten, ein europaweites Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen, ist sehr wichtig. Die Wirksamkeit ihrer Initiative diskussionswürdig. Die Türkei ist bisher das einzige Land, das die unten aufgeführte  Erklärung unterzeichnet hat, während gleichzeitig gerade in der Türkei Gewalt an Frauen (fast) an der Tagesordnung ist, gerade auch staatliche Gewalt und unter der gegenwärtigen Regierung ein regelrechter „Roll-Back“ von Frauenrechten stattfindet. Die Frage kann und muss diskutiert werden, ob es sich bei dieser Initiative eher um eine „Beruhigungspille“ handelt. Trotzdem möchten wir Euch die Initiative zur Kenntnis geben:

Weitere Informationen zu der Initiative: http://www.womenlobby.org/spip.php?article4292&lang=en

Text:  SCHRIFTLICHE ERKLÄRUNG

eingereicht gemäß Artikel 123 der Geschäftsordnung

zum Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt

Britta Thomsen, Mikael Gustafsson, Barbara Matera, Antonyia Parvanova, Raül Romeva i Rueda

Fristablauf: 19.2.2013

0037/2012

Schriftliche Erklärung zum Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt

Das Europäische Parlament,

–             gestützt auf Artikel 123 seiner Geschäftsordnung,

A.           in der Erwägung, dass das erste europaweite Menschenrechtsübereinkommen zum Thema Gewalt gegen Frauen, das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, zwar im Mai 2011 verabschiedet wurde, bislang jedoch lediglich von einem Land, der Türkei, ratifiziert worden ist;

B.           in der Erwägung, dass Gewalt gegen Frauen eines der größten Hemmnisse für die Gleichstellung von Frauen und Männern und eine der am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen darstellt, die keine geografischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Grenzen kennt;

C.           in der Erwägung, dass in der EU täglich sieben Frauen durch häusliche Gewalt zu Tode kommen, die Opferzahlen häuslicher Gewalt auf ein Fünftel aller Frauen geschätzt werden und die direkten und indirekten Kosten der Mitgliedstaaten 16 Milliarden EUR jährlich betragen (laut dem Programm Daphne III, 2010);

1.           fordert die Europäische Union dringend auf, das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt zu ratifizieren, und bestärkt die Mitgliedstaaten, dasselbe zu tun;

2.           empfiehlt der Kommission und allen Mitgliedstaaten, bei der Umsetzung des Übereinkommens mit Organisationen der Zivilgesellschaft, die sich mit Gewalt gegen Frauen befassen, zusammenzuarbeiten;

3.           beauftragt seinen Präsidenten, diese Erklärung mit den Namen der Unterzeichner dem Rat, der Kommission, den Mitgliedstaaten, dem Europarat und den Vereinten Nationen zu übermitteln.

21.11.2012

Presserklärung von Terre des Femmes zum 25.12.2012:

Berlin, 15. November 2012. Der 25. November ist der „Internationale Tag gegen Gewalt an Mädchen und Frauen“. Vor zwölf Jahren hat TERRE DES FEMMES erstmals Fahnen mit der Aufschrift  „Frei leben – ohne Gewalt” gehisst, um ein Zeichen an diesen Tag zu setzen. Seitdem wurde ein weltweites Netzwerk geschaffen, das rund um Gedenktag Aktionen und Veranstaltungen gegen Gewalt gegen Frauen organisiert und die TERRE DES FEMMES-Fahnen und Banner wehen lassen. “Die TERRE DES FEMMES-Fahne entwickelt sich weltweit zum vereinenden Symbol für ein freies und gleichberechtigtes Leben von Mädchen und Frauen“ erklärt Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES. Bisher sind über 400 Veranstaltungen rund um den Gedenktag geplant. Informationen zu den in Ihrer Region stattfindenden Aktionen können Sie dem Online-Fahnenaktionskalender entnehmen.

„Menschenrechtsverletzungen an Frauen sind keine Privatangelegenheit, auch wenn Sie im familiären Umfeld geschehen“, mahnt Stolle an.  „Es ist erschreckend, wie viele Mädchen und Frauen immer noch tagtäglich von Häuslicher Gewalt, Zwangsheirat, Genitalverstümmelung oder Zwangsprostitution vor unseren Augen in unserer Nachbarschaft betroffen sind“.

Weltweit ist die Menschenrechtssituation für Mädchen und Frauen immer noch alarmierend: Mehr als 140 Millionen Frauen leiden an weiblicher Genitalverstümmelung. Fast 10 Millonen Mädchen werden zwangsverheiratet, bevor sie 18 Jahre alt werden. Allein in Deutschland haben bereits 25 Prozent der Frauen körperliche oder sexuelle Gewalt oder beides durch aktuelle oder frühere Beziehungspartner erlebt. Etwa 10.000 bis 30.000 Frauen werden jedes Jahr nach Deutschland zur sexuellen Ausbeutung verschleppt. Mit der aktuellen Kampagne „Aufenthaltsrecht für Opfer von Zwangsprostitution, jetzt!” setzt sich TERRE DES FEMMES dieses Jahr für ein Bleiberecht für die Opfer ein. Anläßlich des Gedenktages wird das Straßentheater der Kampagne am 25. November von 11 bis 12 Uhr vor dem Brandenburger Tor aufgeführt.

Der internationale Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen” geht zurück auf die Ermordung der Schwestern Mirabal am 25. November 1960. Die drei Frauen hatten sich gegen die Diktatur in der Dominikanischen Republik gewehrt und waren nach monatelanger Folter vom militärischen Geheimdienst umgebracht worden. Mit der jährlich steigenden Zahl von gehissten Fahnen wird das Vermächtnis dieser drei Frauen eindrucksvoll gewürdigt.

Für Nachfragen und Interviews stehen wir gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an TERRE DES FEMMES, Christa Stolle, Tel.  030/40504699-0 oder per E-Mail an presse@frauenrechte.de.

20.11.: Aufruf aus Frankfurt:

Kommt am Samstag, dem 24.11.12 um 12 Uhr auf die Zeil/Höhe Hasengasse zum Flashmob mit phantasievollen Aktionen. Bringt Schilder, Trillerpfeifen, Luftballons usw. mit

Anschließend gibt es ein offenes Mikrofon für kurze Redebeiträge, Gedichte, Musik4.

Wir freuen uns auf die Lieder des Beschwerdechors

Download Aufruf/Einladung: 121119-kurzaufruf-Frankfurt zum-25-11-12

18. 11.: Bericht aus Bremen:

In Bremen sind an der Stadtfrauenkonferenz unterschiedliche Frauen und Männer, Gruppen und Organisationen beteiligt.

Alle sind herzlich eingeladen. (Kontakt:uemit.feilke@nord-com.net)

Montag, 26.11.2012, ab 17 Uhr Kundgebung auf dem Hanseatenhof

mit Kultur und Beiträgen am Offenem Mikrofon

(am Ende der Lloyd-Passage, auf dem Platz zwischen C&A und Kaufhof)

organisiert von der Bremer Stadtfrauenkonferenz gemeinsam mit der Bremer Montagsdemo

Download Flyer Seite 1:Flyer 26.11. Seite1 Download Flyer Seite 2: Flyer 26.11. Seite2

16.11.:

Die Organisation „ADHK“ (Demokratische Frauenbewegung Europa) sendet uns einige Bilder von ihrer Veranstaltung am 10. November in Frankfurt: Das war den Abschluss einer einjährige Kampagne der Demokratische Frauenbewegung Europa zum Thema Gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Es waren mehr als  500 Teilnehmer. Frauen, Männer und viele Kinder. Fidan Kivan und Angélica Urrutia vom KFR, haben ein Grußwort für den KFR vorgetragen und kurz auf den Prozess der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen hingewiesen. Ulja Schweizer, Arbeiterin bei Ford, war wegen der Solidarität mit dem Ford-Kollegen in Genk verhindert. Es gab viele Berichte über die Lage der Frauen in Nah/Mittleren Ost und die Situation der politische Gefangenen in der Türkei. Eine direkte Übertragung aus der Türkei war ein Höhepunkt. Eine Tanzgruppe aus Bolivien (sie leben in Paris) sowie eine sehr beindruckende Mädchen Orchesta aus Frankfurt sorgten u. a. für den kulturellen Rahmen. Download Kurzbericht mit Bildern: Kurzbericht Abschlussfeier ADHK Kampagne gegen Gewalt

 

11.11.
Unterschriftensammlung:

Kommunikationszentrum für Frauen zur Arbeits- und Lebenssituation, Kofra e. V, Baaderstr.30, 80469 München, Tel. 089-20 10 450, Fax 089-202 27 47, e-mail: kofra-muenchen@mnet-online.de, Arbeitskreis Frauen aktiv gegen sexuelle Gewalt

Skandalöser Freispruch im Vergewaltigungsprozess Essen: „keine schutzlose Lage“?

Am 10.09.2012 sprach das Landgericht Essen einen als gewaltbereit bekannten 31-Jährigen vom Vorwurf der Vergewaltigung der 15-Jährigen Chantal frei. Das Gericht glaubte der 15-jährigen, dass sie keinen Sex wollte, dass sie das gesagt hatte, auch dass der Mann das gehört hat – aber „es“, das Mädchen, war angeblich nicht in einer „schutzlosen Lage“. „Es“ hätte ja weglaufen können. Diese „Recht“sprechung ist nicht hinnehmbar. Nicht, wenn ein „Nein“ ernst genommen wird.

An den Bundesgerichtshof, D-76125 Karlsruhe:

Ich schließe mich den Forderungen des bff – Bundesverbands Frauenberatungs-stellen und Frauennotrufe an:

► Ich fordere:

►die sinnvolle Anwendung der gültigen Gesetze zum Schutz der sexuellen Selbstbestimmung

►eine Auslegung dieser Gesetze, die deren Intentionen entspricht

►eine breite juristische und fachliche Debatte und zugleich eine Veränderung der Rechtsprechung hinsichtlich des Kriteriums der „schutzlosen Lage“.

Download Unterschriftenaktion: Unterschriftenliste Essener Urteil_Chantal

10.11.
Eine gute Idee der Rostocker Frauen aus dem Jahr 2011: Sie zündeten für jede Frau, die wegen Gewalt im laufenden Jahr in ihrer Stadt Hilfe gesucht hat, ein Licht an:

 

 

 

 

 

 

 

 

08.11.:
Wir in Villingen Schwenningen wollen dieses Jahr den Schwerpunkt auf das Thema häusliche Gewalt legen. So zumindest der Vorschlag einer ATIK-frau beim letzten Treffen. Sie schlug vor ein Haus aus Karton (als Symbol sozusagen) zu basteln. Heute Abend treffen wir uns. Mal sehen was aus dem Bastelabend wird, wie die Idee umsetzbar ist. Ich würde Euch dann Bescheid geben, ob die Idee gut umsetzbar ist, bzw. wie es uns erging. Was schon im letzten Jahr gut ankam: Der städt. Christbaum stand schon direkt neben unserem Infostand, die ATIK-frau behängte den Baum mit Fotos von politischen Gefangenen/Frauen, die vergewaltigt, bzw. gefoltert wurden. ein ehemaliger Brautschleier fand dort ebenso seinen Platz wie unsere Transparente. Ein großes Transparent mit Hinweis auf diesen Tag lag am Boden und darauf am Rand stellten wir typische Frauen-Assecoirs:  Stöckelschuhe, andere feine Schuhe, Handtaschen Handtäschchen!!! drapiert mit wenigen schönen Tüchern!! Liebe Grüße aus VS
07.11.:
Programm von Courage Essen zum „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ Wir legen zum „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ diesmal den Schwerpunkt auf das Thema Zwangsprostitution und unterstützen damit in NRW, dem deutschen Hauptumschlagplatz des Frauen- und Mädchenhandels, die bundesweite Kampagne und Unterschriftensammlung von TERRE DES FEMMES: „Aufenthaltsrecht für Opfer von Zwangsprostitution, jetzt!“ Und wir gehen damit in die nächste Phase unseres Kampfes für das eigenständige Bleiberecht unserer Mitgliedsfrau  Nicole aus Kamerun, die mutig vor ihrem deutschen Ehemann floh, der sie zur Prostitution zwingen wollte. Wir wollen v.a. die bestehenden Gesetze und die Opfer/Täter-Verdrehung angreifen, die weltweit zur Erfahrung der Betroffenen gehört. Sie werden beschuldigt, selbst schuld zu sein, weil sie sich aufreizend anziehen, geldgeil jeden Mann heiraten, um ins gelobte Land zu kommen oder zu blöd sind, um zu wissen, dass sie nur nach Deutschland gelockt werden, um kriminelle Schlepper- und Zuhälterbanden reich zu machen. Wir fordern außerdem  ein „eigenständiges Bleiberecht für alle Frauen!“ statt dem diskriminierenden 3-jährigen Rückgaberecht für Männer, die ihre Frauen „auf Brautschau im Ausland“ (SAT1-Serie!) nach Deutschland geholt haben. Auch Nicole will ausdrücklich alle Frauen ermutigen, sich zu wehren, sich Verbündete zu suchen, die couragierte Haltung, den Frauenverband Courage und die kämpferische Frauenbewegung zu stärken. Veranstaltungen und Aktionen, bei denen wir federführend oder aktiv beteiligt sind: Mo 5., Mi 7. Do 8.11. nachmittags Infostand auf der Messe Mode/ Heim/ Handwerk/Gesundheit Do 15. 11.,  18 Uhr Lesung und Diskussion im Essener Couragezentrum: „Der Wille meines Vaters geschehe…“ Frauenleben in Kamerun mit  der Autorin und Kamerunexpertin Ursula Krebs. Sie hat sich auch bereit erklärt Nicole als Gutachterin beim Prozess beizustehen. Mit afrikanischem Essen und Kultur Fr 16.11., früher Abend, im Lore-Agnes-Haus Essen, Filmvortrag und Diskussion mit Inge Bell: „Verkauft, versklavt, zum Sex gezwungen-das große Geschäft mit der Ware Frau“  Inge Bell ist von TERRE DES FEMMES empfohlene Referentin, hat das Buch mit Lea Ackermann (Solwodi) zusammen geschrieben und ist „Frau Europas 2007“. Sa 24.11. 12 Uhr Mobile Mitmach-Straßen-Aktion (in Planung): Unser Vorschlag ist eine auffällige aber nicht laute „Gänsemarschdemo“ mit 3-4- Kurzkundgebungen mitten im „Internationalen Essener Weihnachtsmarkt“, vom Dom zum Couragezentrum. Im Zentrum hissen wir die TERRE DES FEMMES- Fahne „Frei leben, ohne Gewalt „, es gibt Gelegenheit zu Statements der teilnehmenden Organisationen und Einzelpersonen, Diskussion und Kennenlernen  bei wärmenden Speisen, Getränken und Kulturbeiträgen.

03.11.:
Zahlen und Fakten zur Tötung von Frauen und Männern in Deutschland:
Opfer: Laut Bundeskriminalamt (BKA) wurden im Jahr 2011 in Deutschland 662 Menschen Opfer von Mord und Totschlag – davon 349 Männer und 313 Frauen. Täterbeziehung: Für das Jahr 2011 hat das BKA erstmals ausgewiesen, ob das Opfer eine Paarbeziehung zum Täter hatte. Zuvor war nur allgemein angegeben worden, ob Opfer und Täter verwandt waren. Laut BKA waren insgesamt 26,9 Prozent der Täter aktuelle oder ehemalige Lebenspartner der Opfer, in zwei Dritteln all dieser Fälle waren Täter und Opfer zur Tatzeit verheiratet. Geschlechterverhältnis: 49,2 Prozent aller getöteten Frauen wurden Opfer ihrer Partner. Nur 6,9 Prozent aller ermordeten Männer waren Opfer ihrer Partnerin. Tendenz: Insgesamt fällt die Zahl der Tötungsdelikte seit Jahren. 2003 wurden laut BKA noch 859 Menschen Opfer von Mord und Totschlag. Damals gab es noch 1,0 Opfer pro 100.000 Einwohner, 2011 nur noch 0,8. Quelle: http://www.taz.de/!94738/

01.11.Zahlen und Fakten zum Frauenhandel in Deutschland nach einer Untersuchung von Terre des Femmes vom September 2012:

fakten_frauenhandel_in_sex_ausbeutung Beispiele für die Öffentlichkeitsarbeit gegen Gewalt an Frauen:

 

Bierdeckel   (bitte draufklicken):  bierdeckel oder Tüten (siehe Bild rechts):
Flugblatt von Courage zum 25. November 2012:Download: 121109 Flyer Courage 25. November
Mehr Rechte für die Opfer von Frauenhandel Auf der diesjährigen Fachtagung des Aktionsbündnisses in Ingolstadt zum Thema „Opfer von Frauenhandel – Sprachlos, hilflos, rechtlos?“ wurden zahlreiche Missstände im Umgang mit den Betroffenen deutlich herausgearbeitet. Bei der gestrigen Vollversammlung in München wurden die Erkenntnisse der Tagung noch einmal intensiv diskutiert und es wurde ein gemeinsames Positionspapier zur Lage der Opfer von Zwangsprostitution in Deutschland verabschiedet. Wir würden uns freuen, wenn Sie unser Anliegen teilen, dass den Opfern von Frauenhandel in Deutschland mehr Gerechtigkeit widerfahren muss! Download Positionspapier: positionspapier_aktionsbuendnis_gegen_frauenhandel          Quelle: http://www.gegen-frauenhandel.de/Ideen und Vorschläge aus Gelsenkirchen, Tübingen und Mannheim:
  • Gelsenkirchen Auszug aus der Presserklärung: 2011 wurde die Gewalt an Frauen auf einer Kundgebung angeprangert. Das Frauennetzwerk nahm den Tag zum Anlass, die Gelsenkirchenerin Elisabeth Käsemann, 1977 von der argentinischen Militärjunta ermordet, zu würdigen und eine Gedenktafel zu enthüllen. Für dieses Jahr wird aufgerufen ab Freitag, den 23.11.2012 an und in Gebäuden die Fahne von „Terre des Femmes“ „Frei leben ohne Gewalt“ zu hissen, in ganz Gelsenkirchen diese  Problematik zum Thema zu machen und Flagge zu zeigen. Terre des Femmes freut sich über Berichte von den Initiativen. Am Samstag 24.11.2012 gibt es Infos in der Innenstadt mit anschließendem Gedenken an Elisabeth Käsemann an der Gedenktafel. Abgerundet wird der Nachmittag bei Süppchen und Punsch. Treffpunkte und Zeit wird noch bekannt gegeben. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mit zu machen. Hier die Presserklärung zum Download:
  • 121014 Frauennetzwerk Gelsenkirchen Presserklärung Nein zu Gewalt an Frauen
  • Tübingen: Bisher ist ein Smartmob angedacht am 24.11. auf dem zentralen Holzmarkt- also ein Flashmob mit politischem Inhalt, wo wir Plakate vor uns halten werden mit verschiedenen Forderungen zum 25.11. Gleichzeitig will zumindest Courage einen Infostand dort machen.
  • Am 28.11. planen wir einen Abend beim Mütterzentrum in Reutlingen zum Thema Gewalt an Frauen und wie sich dagegen organisieren am Beispiel Kongo und Kurdistan, mit kurzem Theaterstück und anschließender Diskussion.
  • Mannheim: Wir machen am 11. November ein frauenpolitisches Frühstück; Thema: Frauen als Ware – Menschenhandel in Deutschland“ mit Frau Julia von Krause aus München Sie ist seit 1987 aktiv bei TERRE DES FEMMES, viele Jahre im Bundesvorstand. Autorin der TDF-Ausstellung  ”Ohne Glanz und Glamour. Prostitution und Frauenhandel im Zeitalter der Globalisierung”. Seit 2006 ist sie Geschäftsführerin von STOP dem Frauenhandel, Träger der Beratungsstellen JADWIGA, die Opfer von Menschenhandel Hilfe geben. Am Donnerstag, den 22. November um 18:00 Uhr haben wir einen Powerpoint-Vortrag „Gewalt gegen Frauen in Deutschland – Einzelfälle oder ein ernstes Problem?“. Diesen Vortrag haben wir in Courage erarbeitet und er kann auch bei uns bestellt werden: courage-ma@freenet.de. Am 24. November machen wir dann Infostände in der Stadt gemeinsam mit anderen Frauenorganisationen. Hier fehlen uns noch ein paar besondere Ideen zum öffentlichen Auftreten.

Frauenverband Courage Mannheim, 19. September 2012, Interview mit Liza Maza zur Bedeutung des 25. Novembers, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen Liza Maza ist Vorsitzende von IWA (International Women’s Alliance) und des Philippinischen Frauenverbands GABRIELA (National Alliance of Women). Liza war über 3 Legislaturperioden Abgeordnete des Philippinischen Nationalparlaments für die „GABRIELA Women’s Party“. Seit seiner Gründung im Jahr 1984 kämpft GABRIELA für die Rechte der Frauen und ruft Kampagnen ins Leben zur Eliminierung aller Formen von Gewalt gegen Frauen wie zum Beispiel die „Purple Rose-Kampagne“ gegen Frauenhandel oder die Kampagne IVowtoFightVAW. Liza war eine von 12 Referentinnen des Frauenpower-Marathons beim 10. Frauenpolitischen Ratschlag in Ludwigsburg am 15. September 2012. Während ihres anschließenden Besuches konnten wir das nachfolgende Interview mit ihr durchführen:

Liza, wie wichtig ist für Euch der 25. November – der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen?
Der 25. November ist für philippinische Frauen sehr wichtig, weil er die Aufmerksamkeit darauf lenkt, dass philippinische Frauen nach wie vor Gewalt in vielen Formen erleben und für GABRIELA ist wichtig, dass wir das Bewusstsein darüber erhöhen, nicht nur bei den Frauen, sondern auch bei den Männern; und es ist wichtig, aktiv zu handeln und Widerstand zu leisten gegen Gewalt an Frauen.
Welche Aktivitäten habt Ihr in den letzten Jahren im Zusammenhang mit dem 25. November unternommen? Seit mehr als 10 Jahren ist der 25. November einer der wichtigsten Tage, um das Bewusstsein gegen Gewalt an Frauen zu erhöhen. So nehmen wir an diesem Tag in einem bestimmten Jahr jeweils verschiedene Aspekte der Gewalt in den Fokus: in einem Jahr haben wir uns auf das Thema Vergewaltigung konzentriert, in einem anderen auf häusliche Gewalt oder auf Frauenhandel oder auch auf staatliche Gewalt gegen Frauen wie zum Beispiel Hinrichtungen. Darüber hinaus haben wir seit mehr als 5 Jahren eine andauernde Kampagne mit dem Namen „IVOWtofightVOW“, was wörtlich heißt, ich erhebe meine Stimme (I VOW) um zu bekämpfen die Gewalt an Frauen (VIOLENCE ON WOMEN. Im Rahmen dieser Kampagne gehen wir in die Stadtteile, Schulen, Fabriken und Büros, führen Seminare und Veranstaltungen über Gewalt an Frauen durch. Und, am Ende solcher Seminare, klären wir mit denen, die daran teilgenommen haben, dass und wie sie jetzt Teil dieser Kampagne werden. Und wir erhellen individuelle Fälle von Gewalt. Die Frauen, die dann sprechen, sind Überlebende von Gewalt und sie brechen ihr Schweigen, outen sich und sind bereit, über diese Gewalt zu sprechen. Und dies ist ein sehr machtvoller Weg, das Bewusstsein zu schärfen, denn wer die Psychologie der Gewalt kennt, weiß, dass sie einen Menschen entmenschlicht und herabwürdigt und dass dies eine sehr dramatische Erfahrung ist. Aber es ist sehr machtvoll (beeindruckend), wenn Du erlebst, wie eine Überlebende ihr Schweigen gebrochen hat und bereit ist, sich zu organisieren und damit nicht nur für sich selbst zu handeln, sondern auch für andere Opfer. Für die IVOWtofightVOW-Kampagne nutzen wir auch interaktive Poster: Das bedeutet zum Beispiel, dass wir ein Poster vorbereiten, auf dem mit Lippenstift auf Gesicht und Körper der Frau auf dem Foto die Verletzungen einer geschlagenen Frau dargestellt sind. Jede Frau oder jeder Mann, der sich als Unterstützer der Kampagne einträgt, wischt einen kleinen Teil des Lippenstifts (also der Verletzungen der Frau) weg. So wird bildlich deutlich, wie mit jeder Unterstützerin und jedem Unterstützer die Einheit wächst und die Gewalt gegen Frauen zurück gedrängt wird. Wir verteilen auch handtellergroße kleine Flyer, die in jede Handtasche passen, mit Adressen, wohin man sich wenden kann, wenn man von Gewalt betroffen ist. Und wir verteilen kleine Pfeifen, besonders an die Frauen in den Wohngebieten, und die Frauen wissen, dass wenn sie im Falle einer Erfahrung von Gewalt pfeifen, ein Mitglied von Gabriela kommen und intervenieren wird. Diese Pfeifen haben wir bei Demonstrationen zu Hunderten eingesetzt, wenn ein Polizeieinsatz drohte und die Polizei so wissen lassen, dass wir uns gegen Gewalt an Frauen wehren. Frauen in den Wohngebieten, die noch nicht so weit sind, dass sie zu Seminaren oder Veranstaltungen kommen, schlagen wir vor, irgendetwas Lilafarbenes an ihr Haus oder ihre Hütte  zu hängen, eine Schleife, einen Schal, ein Kleidungsstück und versorgen sie auch damit. Lila ist die Farbe der Frauen und mit einer solchen Schleife drücken die Frauen aus, dass sie Teil der Bewegung gegen Gewalt an Frauen sind.
Was denkst Du, hat die Gewalt gegen Frauen zu- oder abgenommen in den letzten Jahren, auf den Philippinen und weltweit? Ja, ich denke, die Gewalt hat zugenommen, in den Philippinen und weltweit. Aber wir haben darüber keine exakten Zahlen. Dies auch deshalb, weil Gewalt oft im Privaten, im häuslichen Milieu passiert. Und ich denke auch, dass wir beachten müssen, dass Gewalt viele Formen hat. Es ist nicht nur die häusliche Gewalt, die Schläge, sondern Prostitution, Frauenhandel, Ehrenmorde. Worüber wir sicher sind, ist, dass die strukturelle Gewalt wie Hunger, Zerstörung von Häusern und Vertreibung, vergifteter Abfall und Verschmutzung der Umwelt zugenommen hat aufgrund der andauernden kapitalistischen Krise.
Was können wir tun? Ich denke, dass Eines sehr wichtig ist: Obwohl dies alles zutrifft auf die Situation der Frauen, ist dies unakzeptabel für uns. Und es ist unakzeptabel für jede zivilisierte Gesellschaft. Und wir sollten weiter Frauen den Mut machen, ihr Schweigen zu brechen und sollten weiter kollektive Widerstandsaktionen durchführen gegen jede Form von Gewalt an Frauen. Und ich denke, für die Verbindung und Solidarität in verschiedenen Ländern ist es wichtig, Informationen auszutauschen über die verschiedenen Widerstandsstrategien der verschiedenen weltweiten Frauenorganisationen, so dass wir voneinander lernen können, stärker werden und dass wir uns gegenseitig inspirieren. IWA hat gerade deshalb auch bei seiner ersten Generalversammlung eine Resolution verabschiedet, dass IWA alle Frauen zu jedem 25. November aufruft, Aktionen zu organisieren und ich weiß, dass die Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen dies auch in ihrer Abschlusserklärung festgelegt hat. Es ist gut, sich darüber auszutauschen und sich weltweit mit anderen Organisationen zu vernetzen.
Liza, vielen Dank für das Gespräch!    
Download Interview: Interview with Liza Maza zur Bedeutung 25. November
Weitere Informationen: http://www.ivowtofightvaw.com/

 

Nachfolgend zwei Pressemitteilungen von SOLWODI ( http://www.solwodi.de/ )
zum Thema Sklaverei, Frauenhandel und Prostition: PM SOLWODI Prostitutionsgesetz fördert Menschenhandel und Zwangsprostitution Pressemitteilung SOLWODI zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Sklaverei

Nachfolgend Informationen von Terre des Femmes (    http://frauenrechte.de/  )
zum 25.11.2012: FA_Beteiligungsideen-2012 Ideenpaket_Kampagne_Frauenhandel-2012

Frau sein in Ägypten

Im neuen Solwodi-Rundbrief Nr. 94 vom Dezember 2012 findet sich nachfolgender spannender Artikel:  - Frau sein in … Ägypten - Von Ibtisam Fawzy

Überall auf der Welt wagen immer mehr Frauen den Spagat zwischen Beruf und Familie. Manche wollen einen Beruf ausüben, um ihren Traum zu leben, selbstständig zu sein – andere müssen arbeiten, weil die Familie jeden Pfennig braucht. In Ägypten, meiner Heimat, tragen laut offizieller Statistik 35 Prozent der Frauen die ganze finanzielle Verantwortung für ihre Familien. Jede dieser Frauen steht unter ungeheurem Druck: Familie, Kinder, Hausarbeit dürfen keinesfalls leiden – im Gegenteil: Alles muss perfekt sein. Als wäre das nicht schon genug, kommt in meiner Heimat aber noch etwas anderes dazu, unter dem gerade Frauen leiden, die viel unterwegs sind – etwa um den Beruf auszuüben und die Familie zu versorgen, nämlich sexuelle Belästigung.

Quelle: http://www.solwodi.de/828.0.html

Sexuelle Belästigung ist bei uns allgegenwärtig: Körperlich, durch Worte oder auch durch verletzende Blicke, ohne jeden Respekt. Laut einer Umfrage des ägyptischen Zentrums für Frauenrechte im Jahr 2008 sind 83% der Frauen Opfer dieser Form von Erniedrigung geworden.

In Kairo geboren und aufgewachsen weiß ich, wovon ich spreche: Schon als Mädchen habe ich die wichtigste Regel gelernt: Menschenmengen meiden! Im Alltag heißt das: Kein voller Bus, keine belebte Einkaufszone, keine öffentlichen Versammlungen. Doch im Januar 2011 geschah das Wunder, auf dem Tahrir Platz – ich habe es selbst erlebt: Die Frauen standen in der ersten Reihe mit den Männern, riefen zum Rücktritt des Präsidenten auf, der das Land rund 30 Jahre autoritär regiert hatte.

In den ersten Tagen der Demonstrationen führte mich die Neugier zum Platz, der in der Nähe meiner Arbeit liegt, ich bin Journalistin. Die Gesichter der Menschen leuchteten, ihre Stimmen waren voller Hoffnung, in den Augen Entschlossenheit und Stolz. Schon nach wenigen Minuten wusste ich: Hier brauche ich keine Angst vor Belästigung zu haben.

Und tatsächlich: Es wurde nicht ein Fall sexueller Belästigung während der Demonstrationen bekannt. Wir waren gleichberechtigt wie noch nie, endlich. Dabei forderten die Frauen nicht nur den Wandel, sie versorgten Verletzte, organisierten den Zugang zum Platz, nahmen an Aktionen und Kampagnen teil. Endlich schienen wir am Ziel – ein historischer Moment. Ich traf viele Mütter mit ihren Töchtern, die Gesichter mit den Farben der nationalen Flagge geschminkt. “Ich habe meine vierjährige Tochter mitgebracht”, so eine Mutter, “hier wird Geschichte geschrieben!”

Doch unser Wunder dauerte nicht lange. In den folgenden Monaten während des politischen Wandels mussten die Frauen viele brutale Übergriffe ertragen. Zum Beispiel Samira Ibrahim, eine zierliche, 25-jährige Frau aus dem Süden des Landes. Sie trägt einen langen Rock, Bluse, Pullover, ein Kopftuch – eine moderne ägyptische Frau. Genau so stand sie auf dem Tahrir Platz und tat, wovon sie schon so lange träumte: Kämpfen für ein Land, wo die Menschen für sich selbst entscheiden können. Doch drei Monate später, während sie an einem politischen Protest teilnahm, wurde ihr schmerzlich bewusst, dass die alte „Ordnung“ sich nicht so leicht geschlagen gibt: Die Armee verhaftete sie und nahm sie mit in ein Militärgefängnis.

 

“Eine Frau führte mich zu einem Zimmer”, erzählt Samira. “Ich dachte es geht um eine normale Untersuchung und bat sie darum, die Tür und Fenster des Zimmers zu schließen. Eine Gruppe von Soldaten stand gleich vor der Tür und schaute mich an. Die Frau lehnte ab. Später befahl sie mir, mich auszuziehen und auf ein Bett zu legen, damit der Arzt mich untersuchen könne. Er wollte feststellen, ob ich noch Jungfrau bin. In diesem Moment habe ich mir den Tod gewünscht – eine solche Demütigung war für mich unvorstellbar.”

Samira ist sicher, dass es sich hier um eine gut geplante Aktion handelte mit dem Ziel, Frauen vom Protestieren abzuhalten. “Der Wille der Frauen sollte gebrochen werden”, sagt die 25-jährige. Ein Akt der Erniedrigung, der sie und alle Gleichgesinnten einschüchtern sollte.

Doch Samira Ibrahim hat sich entschlossen zu kämpfen. Sie ist gegen das Militär vor Gericht gezogen, hat den Prozess verloren, nicht aber ihren Mut. Das steckt uns alle an: Immer wieder tauchen mutige Frauen auf, die laut über die Erniedrigungen im Alltag sprechen, so lange ein Tabu-Thema. Jetzt arbeiten wir Ägypterinnen weiter daran, die Wertschätzung zu erhalten, die unser würdig ist. Unser Kampf geht weiter. Wir haben den arabischen Frühling mitgestaltet – jetzt wollen wir auch den Sommer sehen!

The other voice of Israel – End the Israel Gaza Violence

“Die andere Stimme” Israels

Vor gut einer Woche schrieben Leute aus den südlichen Gemeinden Israels einen Brief an Ministerpräsident Netanjahu und den Verteidigungsminister:

„Wir, Mitglieder der „Anderen Stimme“ aus den Gemeinden nahe dem Gazastreifen bitten die Regierung Israels dringend darum, sie  möge nicht weiter mit unserem Leben spielen, sondern möglichst schnell  mit der Hamasregierung diplomatische Kontakte aufnehmen! Wir sind es müde, wie Enten auf einem Schießplatz zu sitzen um politischer Interessen willen. Raketen von dort und Bomben von hier schützen uns nicht. Dieses Land hat lange genug, ja jahrelang, Kriegsspiele mit brutaler Gewalt gespielt . Beide Seiten  haben dafür zahlen müssen und zahlen noch immer einen hohen Preis an Leiden und Verlusten. Es ist Zeit zu reden und für ein dauerhaftes Verständnis zu kämpfen, damit die  Menschen auf beiden Seite der Grenze zu einem normalen Leben finden.“

„Die andere Stimme“ ist eine Gruppe aus Sderot und Gemeinden in der Nachbarschaft des Gazastreifens, die einen anhaltenden Kontakt mit Bewohnern des Gazastreifens halten und nachbarliche Beziehungen und Dialog führen.

Zu der Zeit, als dieser Brief geschrieben wurde, gab es keine Eskalation an der Grenze zum Gazastreifen und das Problem machte keine Schlagzeilen. Aber man musste  kein Prophet  sein, um sich darüber im Klaren zu sein,  dass er früher oder später wieder ins Rampenlicht kommt. Vor allem, wenn man genau in dieser Gegend lebt.

Am Donnerstag letzter Woche kam  über den Gazastreifen nichts in den Nahrichten. Die Schlagzeilen waren  mit den Ergebnissen der US-Wahlen und ihrer Bedeutung für die israelische Politik beschäftigt. Und  mit einer kleineren Nachricht, die von einem Kollaps eines Einkaufszentrums in Accra, Hauptstadt von Ghana, berichtete. Viele Menschen lägen dort unter den Trümmern. Die IDF  organisierte schnelle und effiziente Mobilisierung, um eine Rettungsmission innerhalb weniger Stunden auf den Weg zu bringen; drei Ghanaer wurden von unsern Soldaten aus dem Schutt gerettet. Tatsächlich ein Beispiel humanitärer Hilfe, die das Herz eines Israelis wärmt und mit Freude erfüllt.

Gaza kam in den Nachrichten am letzten Donnerstag nicht vor – aber die IDF sind jeden Tag mit Gaza beschäftigt –  mit oder ohne Schlagzeilen. In derselben Zeit, in der die IDF nach Ghana zur Rettungsmission aufbricht,  überquerten israelische Panzer und Bulldozer die Grenze in den Gazastreifen und über ihnen flogen Helikopter-Gunships. Es gab eine Menge Schießerei und Gegenschießerei und Gegen-gegen-Schießerei und während dieses Schießens  flogen  Kugeln aus einem israelischen Maschinengewehr auf ein Stück Land, östlich von Khan Junis, wo Jungs zu dieser Zeit Fußball spielten.

Ob das nun eine Waffe von einem Panzer oder vom Helikopter war, wird man wahrscheinlich nie erfahren, was auch nicht wichtig ist. Wichtig ist dagegen, dass eine der Kugeln den Kopf eines 13Jährigen traf, Hamid Abu Dakka, der ein paar stunden später an seinen Wunden im Krankenhaus starb.

Das Office des IDF-Sprechers erzählte fragenden ausländischen Journalisten, dass die Soldaten nicht absichtlich mit ihren Waffen auf den Jungen gezielt hätten. Und tatsächlich ist es unwahrscheinlich ((??)), dass ein israelischer Soldat bewusst und absichtlich auf Fußball spielende Jungen schießen würden. Doch ist der Junge tot und begraben.

Was sollten die Bürger Israels über diesen tragischen Fall sagen?  Die Wahrheit ist, dass die meisten Bürger Israels überhaupt nichts von diesem Fall gehört haben. Ihre Massenmedien vergaßen es, ihnen zu sagen; Nachrichten-Herausgeber empfinden einfach nicht, dass ein toter arabischer Junge eine Nachricht wert ist.  Dann kam die harte Überraschung. Am Tag nach der Beerdigung des Jungen feuerte eine palästinensische Fraktion eine Rakete auf ein IDF-Fahrzeug, das seinem üblich Geschäft nachging und auf der israelischen Seite des Zaunes  auf einer von Israel gebauten Patrouille-Straße entlang fuhr. Vier Soldaten wurden verwundet und ins Krankenhaus gebracht. Ein Artikel, der eine ganze Seite füllte, beschrieb den Vorfall in allen Einzelheiten und brachte sogar die medizinischen Berichte über die Lage von jedem einzelnen der Soldaten.  Wie es sich für ein Land gehört, das sich um seine Soldaten kümmert, die in die Schlacht geschickt werden.

Die IDF reagierte sofort und wütend  auf das Verletzen der vier Soldaten. bei dem massiven Artilleriebeschuss wurden vier Zivilisten, die in einem Trauerzelt  im Osten von Gaza-Stadt saßen  und deren Familien nun noch mehr in Trauer versetzt wurden . Dies wurde in den israelischen Medien knapp und mit wenig Detail berichtet. Zum Beispiel ohne zu erwähnen, dass drei der Getöteten  Teenager waren. Sicher hat kein Editor in Israel  dies für Wert gehalten, zu erwähnen, dass der 17Jährige Mohammed Hararah nicht von der ersten Granate getroffen wurde, sondern als er dem Verletzten helfen wollte von  noch einer  Granate getroffen und sofort getötet wurde. Das sind keine wirklichen Nachrichten.

Und gestern gab es ein großes Sperrfeuer mit Raketen, auf israelische Gemeinden rund um den Gazastreifen. Die Sirenen heulten immer wieder  und die Menschen flohen in die Schutzkeller. Zum Glück wurde niemand getötet. In den Medien gab es zorniges Gerede über die unerträgliche Situation in den südlichen Gemeinden und über die Kinder, die dort in einem schrecklichen Zustand täglicher Angst aufwachen. Keiner sprach von den Bedingungen, unter denen die Kinder in Gaza aufwachsen und von denen, die am Tag zuvor den Tod eines ihrer Brüder miterlebten. Das ist nicht überraschend, weil ein Land im Krieg kaum Gedanken über die Kinder des Feindes verschwendet.

(Morgenabend plant eine Aktivistengruppe sich vor dem Haus des Ministerpräsidenten zu treffen, um dort eine Nachtwache mit Kerzen zu halten und mit Namensschildern mit den Namen der Menschen, die in Gaza getötet wurden, aber in  den Medien  nicht veröffentlicht wurden. Es wird wahrscheinlich nicht gern gesehen werden.)”

Quelle/Source (in english): http://www.othervoice.org/welcome-eng.htm                                                                                            Quelle in deutsch: www.rf-news.de 

Sign our petition to end the Israel/Gaza Violence!

View a letter we sent the Israeli Prime Minister Netanyahu and Israeli Minister of Defense Barak, calling to end the Israel/Gaza violence

Paris/France: Appel à la manifestation à l’occasion de la journée contre les violences faites aux femmes

Manifestation à l’occasion de la journée contre les violences faites aux femmes

Collectif national pour les droits des femmes.

Appel à la manifestation.

Dimanche 25 novembre 2012 de 14:30 à 17:00 – Paris (Bastille)

Le verdict du procès pour viols collectifs de Créteil a soulevé une vague d’indignation : victimes maltraitées et insultées, procédure interminable, classement sans suite antérieur, victimes non protégées habitant toujours dans le même quartier que les agresseurs, acquittements éhontés.
Ce verdict cristallise la façon dont le « pays des droits de l’Homme » prend en compte les violences faites aux femmes.
Car il n’y a pas que le viol où les victimes sont parfois traitées de la sorte. Les femmes victimes d’autres violences peuvent aussi l’être. Et elles le savent puisque seules 10% d’entre elles portent plainte par peur de la justice. Un comble tout de même. Mais une attitude pour le moins réaliste. Ce qui en résulte, c’est que la grande majorité des violences ne sont pas dénoncées en France et que cela est parfaitement su ! Quel bel exemple de tolérance sociale !

IL EST TEMPS QUE CECI CESSE !

Le gouvernement va de nouveau légiférer. C’est une bonne chose car les lois sont incomplètes. L’ordonnance de protection, par exemple, ne protège que les victimes de violences conjugales et menacées de mariage forcé. Si elle avait concerné toutes les victimes de violences, les victimes de Créteil auraient pu en bénéficier à partir du moment où elle a été mise en application (1er octobre 2010). Ou alors, un procureur peut encore obliger une femme qui a porté plainte pour violences conjugales à aller, sous l’égide d’un médiateur, se réconcilier avec celui qu’elle accuse. C’est ce qu’on appelle de la médiation pénale. Ou bien la prostitution est la seule violence où l’auteur ne tombe pas sous le coup de la loi et où c’est la victime qui est condamnée pour racolage.
Si l’on s’appuie sur la réalité des violences vécues par les victimes, on se rend compte à quel point les réticences et résistances de nombre de législateurs et de représentants des pouvoirs publics sont le reflet de l’idéologie patriarcale.

C’est pourquoi il faut DÉMONTRER UNE VÉRITABLE VOLONTÉ POLITIQUE.

Il faut légiférer mais en comblant les lacunes parfaitement identifiées des lois précédentes. Et il ne faut laisser de côté aucun « aspect » des violences : éducation, sensibilisation du public, éducation non sexiste, formation des professionnels, social, de santé, de solidarité, d’accompagnement, répressif, judiciaire, institutionnel, de procédure pénale. Bref il faut une loi globale, une loi-cadre.
Il faut en outre s’assurer que ces lois soient appliquées et que les associations féministes qui soutiennent les femmes puissent continuer à travailler.
Et pour tout cela, il faut évidemment de l’argent !!!

NOS REVENDICATIONS :

Parce que les violences ne doivent pas être une fatalité pour les femmes, nous exigeons, comme en Espagne une LOI CADRE CONTRE LES VIOLENCES FAITES AUX FEMMES qui donne toute sa cohérence à la législation en vigueur et qui marque un pas décisif.

Elle comprendra notamment :
- des campagnes d’information, de sensibilisation pérennes auprès de tous les publics et la mise en place d’une véritable éducation non sexiste à tous les stades de l’éducation nationale ;
- une formation spécifique et obligatoire, assurée par les associations féministes, en matière de prévention et de prise en charge des violences faites aux femmes pour tous les professionnels concernés ;
- la possibilité que toutes les femmes en danger de violences soient protégées, de par la loi, et non seulement celles victimes de violences conjugales ou menacées de mariage forcé ; l’ordonnance de protection doit pouvoir bénéficier à toutes ;
- l’impossibilité de l’emploi de la médiation pénale dans toute affaire de violences conjugales ;
- en cas de condamnation définitive de l’agresseur, l’obtention systématique dans les plus brefs délais d’une carte de résidente pour les femmes sans papiers victimes de violences conjugales.
- une carte de résidente pour toute femme demandant l’asile parce que menacée ou victime de violences lesbophobes et/ ou de violences sexistes et/ou de violences sexuelles.
- pour la mise en œuvre d’une véritable politique abolitionniste, reconnaissant donc la prostitution comme une violence, incluant une vraie réinsertion des personnes prostituées, l’abolition du délit de racolage, et une politique de responsabilisation, pénalisation du client.
- une réelle politique de logements prioritaires pour les femmes en danger.
- la mise en place d’un Observatoire national des violences qui étudie, impulse, évalue les politiques menées

Nous exigeons aussi que des moyens soient dégagés pour permettre un contrôle de l’application des lois sur les violences faites aux femmes. nous exigeons qu’une commission de contrôle multipartite soit mise en place où siègeraient les pouvoirs publics, des représentants des parlementaires et des associations en défense des droits des femmes.

Nous exigeons que les associations féministes conservent les missions de service public auprès des victimes qui leur sont conférées ce qui implique non seulement le maintien des moyens financiers qui leur étaient accordés mais aussi leur augmentation. Il est hors de question que l’État se désengage ! Si des missions de service public sont transférées aux Collectivités territoriales, le budget doit suivre !

En outre, nous exigeons la reconnaissance des viols en situation de conflit armé comme crimes de guerre passibles de poursuite devant la Cour Internationale de La Haye et la fin de l’impunité dont bénéficie l’armée française dans le cas du Rwanda.

Download: appel 25-nov-2012

Resolutionen des 1. Welttreffens der Koordinatorinnen

1Das 1. Welttreffen der Koordinatorinnen zur Vorbereitung der 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016 in Asien
erklärt sich solidarisch mit den bedeutenden Kämpfen der Arbeiterinnen und Arbeiter sowie der breiten Massen in Europa.

Die imperialistische Troika aus EU, IWF und Weltbank arbeitet eng mit den Regierungen der imperialistischen europäischen Länder zusammen. Sie wollen die  zur Abwälzung der Krisenlasten aus der tiefsten Weltwirtschafts- und Finanzkrise in der Geschichte des Kapitalismus auf die breiten Massen. Dafür werden Milliarden an die Großbanken und Konzerne verschachert.

Doch sie bekommen die richtige Antwort: Die Stahlarbeiter in Griechenland, die Bergarbeiter in Spanien, Massendemonstrationen in ganz Südeuropa setzen Zeichen.

Den internationalisierten Attacken der Herrschenden setzen sie den internationalen Klassenkampf und Kampf der Massen entgegen.

Hoch die Internationale Solidarität!

120918 Resolution zur Solidarität mit den Kämpfen in Europa- DE

 

Solidaritätserklärung

Das Treffen der Weltkoordinatorinnen der 2. Weltfrauenkonferenz erklärt sich mit Dr. Mariana Vargas solidarisch, eine bekannte Rechtsanwältin, Verteidigerin und Kämpferin der Frauen und ihrer Rechte. Dabei geht es um die Manöver und falschen Anschuldigungen durch den Rechtsanwaltsverband der Jujuj-Provinz, um sie aus ethischen Gründen zu verklagen mit dem Ziel, ihr die Erlaubnis zur Berufsausübung zu entziehen, weil sie an einer Demonstration gegen einen Vergewaltiger teilgenommen hat, der frei war.

Stuttgart, 18. September 2012

Download in deutsch, englisch, spanisch: 120918 Solidaritätserklärung mit Mariana Vargas_DE_ES_US

 

Vorschlag für Solidaritätsbotschaft
Wir erklären uns solidarisch und grüßen die Frauen, die in Kurdistan, in Syrien, der Türkei und im Iran gegen Sexismus, Militarismus, gegen imperialistische und kapitalistische Herrschaftsinteressen, gegen die anti-demokratische Regime und religiösen Fundamentalismus in diesen Ländern Widerstand leisten. Der entschlossene und organisierten Kampf der Frauenbewegung und der Aufbau von Selbstverwaltungsstrukturen in Kurdistan geben uns die Hoffnung auf die Verwirklichung von Frauenbefreiung und Selbstbestimmung im Rahmen einer freien, demokratisch-ökologischen Gesellschaft. Da sich das herrschende System vor dieser Kraft der Frauen fürchtet, versucht es, kämpferische Frauen über reaktionäre Politik, Repressionen und den Einsatz von Religion als Herrschaftsmittel aus der Politik und dem öffentlichen Leben zu verdrängen. Aus diesem Grund werden derzeit Tausende kurdischer Aktivistinnen in den Gefängnissen der Türkei, Syriens und des Irans als politische Gefangene gefangengehalten. Wir grüßen diese Frauen und fordern ihre Freiheit.

Stellvertretend für die Tausenden gefangenen kurdischen Frauenrechtsaktivistinnen, Journalistinnen, Gewerkschafterinnen, Anwältinnen, Bürgermeisterinnen, Abgeordneten und Politikerinnen erklären wir unsere Solidarität mit:

-       Nazli Kecel, die vor 8 Jahren durch den syrischen Geheimdienst bei einer politischen Kundgebung in Westkurdistan verhaftet und verschleppt wurde. Sie ist seitdem verschwunden. Wir fordern eine Aufklärung ihres Aufenthalts und ihre Freilassung!

-       Zeynep Celaliyan, die im Iran zum Tode verurteilt wurde und schwer krank in Gefangenschaft ist. Wir fordern ihre medizinische Behandlung sowie Freilassung!

-       Den mehr als tausend gefangenen Aktivistinnen der kurdischen Frauenbewegung in der Türkei, die vor wenigen Tagen mit der Forderung „Freiheit für Abdullah Öcalan und alle politischen Gefangenen!“ in den Hungerstreik getreten sind.

18.09.2012

Download: 120918 Resolution zur Solidarität mit kurd. Frauen in Gefängnissen- DE

 

Solidarity with Marikana Lonmin mine workers, who were killed by South African Police Force. When they took place on the strike of increament of their salaries.

South African protests concerning with their service delivery – also they where killed by the police.

South African Police must stop killing the ordinary people when they protest for their rights.

18.09.2012

Download: 120918 Resolution gegen das Massaker in Lonmin SA – US

 

LA CONFERENCIA MUNDIAL DE MUJERES DEMANDA LA LIBERTAD DE LAS PRESASY PRESOS POLITICOS DE ECUADOR

Las integrantes del Comité Mundial de Coordinación de la Conferencia Mundial de Mujeres reunidas en Stutgartt – Alemania, se solidariza con la lucha de las organizaciones sociales  y políticas democráticas, progresistas y de izquierda del Ecuador  por la defensa y aplicación de los derechos humanos vigentes en la Constitución del país y  por el respeto a los derechos fundamentales de los trabajadores, campesinos, maestros, de la juventud, de las mujeres y pueblos del Ecuador..

Rechaza la posición del Gobierno ecuatoriano y su doble discurso, que ante la opinión pública internacional se presenta como defensor de los derechos humanos pero, que en su gestión aplica políticas y medidas antipopulares; de manera especial, impulsa una política de criminalización de la lucha social, de división de las organizaciones y movimientos políticos y populares que se oponen a sus políticas.

Demanda la libertad inmediata y sin condiciones de las presas y presos políticos, que se encuentran detenidos acusados de terrorismo: los 10 jóvenes detenidos en Luluncoto entre los cuales se encuentran las jóvenes luchadoras por los derechos de las mujeres: FADUA TAPIA, ABIGAIL HERAS Y CRISTINA CAMPAÑA; esta última compañera, participó en la Primera Conferencia Mundial de Mujeres realizada en Marzo de 2011 en Caracas; de igual manera, la libertad para Marcelo Rivera, dirigente juvenil universitario y el cese a la persecución a los cientos de dirigentes populares y políticos de izquierda, como es el caso de MERY ZAMORA, dirigente del Movimiento Popular Democrático.

Saludamos a las mujeres ecuatorianas y las convocamos a participar en la preparación de la Segunda Conferencia Mundial de Mujeres Combativas a realizarse en el año 2016

Stuttgart, 18 de septiembre de 2012

Download: 12091 DEMANDA LA LIBERTAD DE LAS PRESASY PRESOS POLITICOS DE ECUADOR- ES

 

Resolution on the heightened US military presence in Asia

We oppose the intensifying military presence of the US in the Asia-Pacific region as part of its new defense strategy outlined the vision of the American Pacific Century. As proven by the experiences of the peoples of Asia and the Pacific, as well as the Middle East and Africa, the presence of US military troops and bases have disastrous impacts on the lives of the people and has intensified sexual abuse and prostitution of women and children. We call for the immediate pull out US soldiers and personnel and the abolition of US bases and facilities in Asia-Pacific.

Stuttgart, September 18, 2012

Monika Gaerner – Engels y Halinka Augustin                                Coordinación Europa

Anna – Deisha – CENI                                                                     Medio Oriente

Bulelwa Charlie – Clariste Soh- Moube                                          Africa

Joan May Salvador                                                                           Asia

Susana Galli – Cecilia Jaramillo                                                      América Latina

Download: 120918 Resolution on the heightened US military presence in Asia

 

Solidarity with Shiela of Nepal on the issue of visa refusal by the German government

The World Coordinators of the World Women’s Conference stand in solidarity with our co-coordinator, Shiela of the ANWA-R (Nepal), whose application for a Schengen visa was refused by the german emba, thereby denying her free exercise of her democratic right to participate in this important process of the World Women’s Conference as co-coordinator for the Asian region. We take such visa refusal as a conscious attack of the German government  on the world’s women’s enduring struggle to forge mutual exchange, support and cooperation towards strengthening our international solidarity.

Stuttgart, September 18, 2012

Download: 120918 Solidarity with Shiela of Nepal on the issue of visa refusal by the German government- US

 

Korrespondenz zwischen 1. Welttreffen der Koordinatorinnen und Ana Soto / Venezuela

Die Frauenorganisation “Ana Soto” aus Venezuela war Gastgeberin der 1. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen im März 2011 in Venezuela. Im Zusammenhang mit der gründlichen Auswertung der 1. Weltfrauenkonferenz schickte die Konferenz ausdrückliche Grüße und den Dank der Weltfrauen an Ana Soto für ihre Arbeit.

20.09.12

Liebe Frauen von Ana Soto!

ich übermittle euch herzliche Grüße des 1. Welttreffens   Alles Gute  Monika

Welttreffen der Koordinatorinnen zur Vorbereitung der Weltfrauenkonferenz 2016
18.09.12

An Ana Soto

Das 1. Welttreffen der Koordinatorinnen zur Vorbereitung der 2. Weltfrauenkon­ferenz der Basisfrauen 2016 in Asien
schickt herzliche und schwesterliche Grü­ße an Ana Soto und alle aktiven Frauen in Venezuela.

Euer Mut, Gastgeberin der 1. Weltfrauenkonferenz zu sein, Euer unermüdlicher Einsatz dafür war Pionierarbeit für die kämpferische Frauenbewegung.

Mag es in der Auswertung so manche Kritik und viele Verbesserungsvorschläge geben, all das ändert nichts an dem großen Respekt vor Eurer Arbeit.

Ihr werdet mit Euren Erfahrungen immer die guten Begleiterinnen und Berate­rinnen im weiteren Prozess der Weltfrauenkonferenz sein.

Antwort:

Betreff:

MOVIMIENTO DE MUJERES ANA SOTO.

Datum:

Fri, 21 Sep 2012 20:13:49 +0100 (BST)

Von:

Ana Soto <movdemujeresanasoto@yahoo.com>

Antwort an:

Ana Soto <movdemujeresanasoto@yahoo.com>

An:

Monika Gärtner-Engel <gaertner-engel@web.de>

Saludos.

Desde nuestra organizacion, les enviamos a todas las mujers comabativas del mundo nuestro respeto  y solidaridad en la lucha contra el imperilaismo y el capitalismo.

Estaremos  al igual que ustedes  siempre  en la lucha y en la construccion del socialismo. Nuestras diferencias no seran trabas, para seguir en el camino de esta lucha. Las consideramos a todas nuestras hermanas de clase. Seguiremos en la lucha unidas a todas las mujeres y hombres explotados y oprmidos del mundo.

Un abrazo franco y fraterno para todas y todos.

Greetings!

From our organisation we send to all militant women of the world our respect and solidarity in the struggle against imperialism and capitalism.

Like you we will be always be in struggle and in the construction of socialism. Our differences wont be obstacles for following the path of that struggle. We regard you all as our sisters of class. We will continue in the struggle together with all the exploited women and men of the world.

A sincere and sisterly warm embrace to all (women and men)

Salutations!

De notre organisation nous envoyons le respect et la solidarité en la lutte contre l’impérialisme et le capitalisme.

Comme vous nous serons toujours en la lutte et dans la construction du socialisme. Nos différences ne seront pas des obstacles pour suivre le chemin de cette lutte. Nous regardons vous toutes comme des sœurs de classe. Nous allons continuer en la lutte ensemble avec tous les femmes et hommes exploités du monde.

Nous vous embrassons toutes et tous de manière sincère et fraternelle

Herzliche Grüße!

Wir schicken von unserer Organisation an alle kämpferischen Frauen der Welt unsere Hochachtung und Solidarität im Kampf gegen den Imperialismus und Kapitalismus.

Wir werden genauso wie ihr ständig im Kampf stehen und uns für den Aufbau des Sozialismus einsetzen. Unsere unterschiedlichen Einstellungen sind keine Hindernisse auf dem Wege dieses Kampfes. Wir betrachten euch alle als unsere Klassenschwestern. Wir werden den Kampf vereint mit allen ausgebeuteten und unterdrückten Frauen und Männern der Welt weiter führen.

Einen aufrichtigen, schwesterlichen und herzlichen Gruß
an alle (Frauen und Männer)

Rotterdam: Comite “STOP geweld tegen frouwen” organisiert Demonstration am 25. November

Das Niederländische Komitee „STOP geweld tegen frouwen”  (STOP Gewalt gegen Frauen) lädt ein für den 25. November 2012 zu einer Demonstration und Diskussionsveranstaltung am Sonntag, den 25. November 2012 in Rotterdam. Der Treffpunkt ist um 14.00 Treffpunkt für die Demonstration am Binnenwegplein in Rotterdam, die Diskussionsveranstaltung findet um 15:30 Uhr im Havenmuseum, Leuvehaven 50, Rotterdam, statt.

Kontakt: info@wereldvrouwenconferentie.nl

Hier der schön gestaltete Aufruf (in niederländisch) zum Download: Pamflet 25 november 2012-11-07 – nieuw

Zum „Komitee Stoppt Gewalt gegen Frauen gehören:

  • Europese Democratische Vrouwenbeweging
  • International Women’s Alliance
  • Makibaka-NDFP en Pinay sa Holland-Gabriela
  • SKB-Nederland
  • Koerdische Vrouwen Stichting Helin
  • 8 March Women’s Organisation (Iran-Afghanistan)
  • Wereldvrouwenconferentie – afdeling NL
  • Yeni Kadın
  • BirKar-vrouwencommissie NL
  • sowie weitere Frauen, die sich an der Vorbereitung beteiligt haben.

Courage Aufruf zum 14. November 2012 – Europäischer Streik- und Aktionstag

Frauenverband Courage e.V., Bundesvorstand, Holsteiner Str. 28, 42107 Wuppertal, 0202 – 49 69 749, frauenverband-courage@t-online.de

Zum europäischen Generalstreik am 14. November:

Frauen gehen über Grenzen – Frauen kämpfen international

Für den 14.11. wird in Europa ein länderübergreifender Generalstreik vorbereitet – erstmals seit dem II. Weltkrieg. Die Initiative dazu kam von portugiesischen Gewerkschaftern und verbreitet sich seitdem rasant in ganz Europa. Bis jetzt gibt es Aufrufe dazu in Portugal, Spanien, Zypern und Malta und Vorschläge in Griechenland, Italien, Großbritannien und einigen weiteren Ländern. In Deutschland wird das in Betrieben zum Thema gemacht. Jugendliche beraten, die Bildungsproteste ebenfalls auf diesen Tag zu legen. Und für uns Frauen ist klar: Wenn die Arbeiterinnen und Arbeiter kämpfen, sind wir dabei!

Lange genug hören wir uns schon an, dass wir verzichten sollen, um Arbeitsplätze zu „retten“, den Euro zu „retten“. Das einzige, was hier gerettet werden soll, sind die Rekordprofite der Konzerne. Und wir sollen dafür zahlen. Von den milliardenschweren „Rettungsschirmen“ sieht doch keine spanische Bergarbeiterin, kein griechischer Arbeiter oder Rentner, keine portugiesische Hausfrau etwas! Die wandern direkt in Kassen der Banken und Konzerne. In Deutschland sinken seit 10 Jahren die Reallöhne und liegen die Renten weit unter dem EU-Durchschnitt. Immer mehr Frauen teilen sich immer weniger Arbeit: 1991 waren in Deutschland 57% der Frauen erwerbstätig mit  durchschnittlich  34 Stunden pro Woche, 2010 waren es 66% mit 31 Stunden/ Woche (metallzeitung November 2012). Gleichzeitig sind in über 20% der Familien Frauen die Haupternährerinnen. Es ist genug! Wir wollen keine Krisenmanagerinnen sein.

Das ist unser gemeinsamer Kampf. Es geht schließlich auch um unsere Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen. Frauen sind heute 40% der Arbeitskräfte, 43% der landwirtschaftlichen Arbeitskräfte und mehr als die Hälfte der Universitäts-Studenten der Welt (world developement report 2012).

Diese Kraft werfen wir in die Waagschale. Es geht auch um unser ganzes Leben – als Arbeiterinnen, Akademikerinnen, Hausfrauen, Rentnerinnen, als Ehefrauen, Töchter und Mütter. Der deutsche Dichter Bertolt Brecht sagte: „Über das Brot, das in der Küche fehlt, wird nicht in der Küche entschieden!“ Wir wollen nicht immer nur in Sorge leben, wie das Geld bis zum Monatsende reicht, ob Arbeitslosigkeit droht, wie die Umwelt kaputt gemacht wird oder was aus unseren Kindern werden soll! Das macht uns und unsere Familien krank. Wir wollen eine menschenwürdige Zukunft – ohne Ausbeutung und Unterdrückung, in der auch die Befreiung der Frau Wirklichkeit wird und die natürliche Umwelt gerettet wird. In diesem Sinne haben in den letzten Jahren immer mehr Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt entschlossen die Bühne des Kampfes betreten.

Frauen Europas, Frauen der Welt!

Der Frauenverband Courage aus Deutschland schickt euch innige und solidarische Grüße zum 14.11.! Wir machen mit! Bei Aktionen in den Städten, und an Betrieben gemeinsam mit unseren Männern und diskutieren darüber auf der Arbeit, in der Familie und Nachbarschaft. Wenn wir rausgehen,  unsere Sorgen teilen können und erleben, dass wir gemeinsam stark sind, sind wir damit schon ein Stück freier!

Wir organisieren Solidarität! So wie mit den 270 Paketen, die vom Frauenpolitischen Ratschlag zu den griechischen Stahlarbeiterfamilien geschickt wurden. Dazu schreibt Sofia Roditi, Stahlarbeiterfrau aus Aspropirgos Athen: „Ich grüße die Frauen, die Männer und die Familien, die einen Solidaritäts- LKW zu den griechischen kämpfenden Stahlarbeitern aus Aspropirgos geschickt haben. Diese Solidarität ist bei uns angekommen. Alles wurde sortiert, liebevoll verpackt, es war eine Herzen erfüllende 5 Tage lange Arbeit. Die Sachen wurden verteilt. Die Gesichter der Kinder und der Frauen lachten. Die Männer spürten tiefe Dankbarkeit und Solidarität. Außer diesen so wertvollen Dingen, die wir von Euch erhalten haben, habt ihr unsere Psyche und unsere Seele gestärkt. Wir werden uns nie (…) spalten lassen.“

Dazu müssen wir uns entschieden besser organisiert zusammenschließen! Regional, national und international!

Frauen sind stark – organisiert sind wir stärker! Macht mit in Courage!

Dazu grüßen auch:

Das Frauenkomitee BASTA! schickt herzliche und solidarische Grüße: „Liebe Frauen und Mädchen Europas, wir begrüßen den Europäischen Aktionstag für Arbeitsplätze und Solidarität und den Gedanken, zum Generalstreik aufzurufen – wir wissen, nur gemeinsam können wir etwas erreichen.   Wir sagen “Keine Werksschließungen bei Opel und kein weiterer Verzicht!” – lange genug werden die Arbeiter bis auf das Hemd ausgezogen und in den Vorstandsetagen werden sich die Gelder zugeschoben.  BASTA! Es ist genug. Wir laden auch herzlich ein zu unserem nächsten Treffen: 1.12., 15 Uhr, Café Cheese, Alte Bahnhofstraße 180, Bochum-Langendreer.“

Die Frauen vom ver.di-Frauenrat Duisburg-Niederrhein: „Für uns ist es Ehrensache, am 14.11. mit vielen Kolleginnen und Kollegen auf die Straße zu gehen. Für uns Frauen in den Betrieben sind Minijobs und Unterbeschäftigung schon heute und in Zukunft eine Armutsfalle. Wir kämpfen für Löhne, von denen wir leben können! Wir wissen, dass es vielen Kollegen in anderen Ländern viel schlechter geht, umso wichtiger ist die internationale Solidarität. Aber im ach so demokratischen Deutschland ist es längst nicht mehr rosig, deshalb wollen wir am 14.11 für einen echten Generalstreik auch in Deutschland üben! Dazu brauchen wir ein allseitiges und gesetzliches Streikrecht.“

Die Bergarbeiterfrauen im Frauenverband Courage: „Wir wollen nicht zusehen, wie in Europa zigtausende Arbeits- und Ausbildungsplätze durch die EU-Beschlüsse zur Stilllegung des Steinkohlebergbaus verschwinden. Die Zukunft der Jugend liegt uns besonders am Herzen! Eine Bergarbeiterfrau in Spanien sagte: „Wir kämpfen und werden weiterkämpfen, weil unsere Kinder Brot und ein Bett brauchen und wenn sie größer sind einen Arbeitsplatz.“ (…) Wir Bergarbeiterfrauen schließen uns aber auch zusammen, weil wir durch den Bergbau mit den Schätzen dieser Erde besonders verbunden sind. Deshalb liegt uns auch viel daran, dass der wichtige Rohstoff Kohle auch nicht den Profitplänen der internationalen Energiekonzerne geopfert wird. Wir brauchen den wertvollen Rohstoff für eine Zukunftsindustrie. Gasfracking ist eine Gefahr für das Trinkwasser, zerstört Ackerflächen und beeinträchtigt das Klima (…). Heute stampfen wir einmal in Europa fest auf (…) Wir wollen heute zeigen, dass wir Frauen uns an die Seite unserer Männer stellen, unsere Kinder mitbringen und uns für die nachfolgenden Kämpfe stark machen, für den gemeinsamen Kampf mit den Bergarbeiter- und Arbeiterfrauen in der ganzen Welt für eine lebenswerte Zukunft ohne Ausbeutung und Unterdrückung. Glück Auf.“ 

Download Aufruf: Courage Aufruf zum europäischen Streik- und Aktionstag am 14. November 2012

Deutschland: Hartz IV Regelsätze – Bürokraten und Zyniker am Werk

Wer wissen möchte, wie die Bürokratie errechnet, was Hartz-IV-Bezieher zum Leben brauchen, dem sei die nachfolgende Datei empfohlen.
Sie wird rundgemailt von Harald Thome, Fachreferent für Arbeitslosen- und Sozialrecht , Rudolfstr. 125, 42285 Wuppertal,

www.harald-thome.de

info@harald-thome.de

Er schreibt in seinem Rundbrief von heute:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, mein heutiger Newsletter zu folgenden Themen:

1. Aufteilung der Regelbedarfe 2011 – 2012 – 2013

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Rüdiger Böker, bestellter Gutachter beim Bundesverfassungsgericht zur Regelsatzentscheidung vom 09.02.2010, hat an einem aktuellen Papier die Zusammensetzung der Regelsätze 2011/2012/2013 aufgedröselt. Das Papier ist dann wichtig, wenn geprüft werden soll, in welcher Höhe Strom im Regelsatz enthalten ist, Fahrtkosten oder auch Ernährung und Hygiene. Auch spannend ist, darin zu sehen, wie viel zum Leben und zur Teilhabe die Politik Hartz IV-/SGB XII-Leistungsbeziehern zuerkennt.

Das Werk gibt es hier: http://www.harald-thome.de/media/files/Boeker-Aufteilung-RB-11,12,13.pdf

 

Nachlese Frauenpolitischer Ratschlag/Frauenpowermarathon

Die kurdischen Referentinnen aus Syrien wurden nicht ins Land gelassen – ihr Vortrag wurde trotzdem gehalten!

 Die Frauen von CENI, Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V. (www.ceni-kurdistan.com), haben sich ganz herzlich für die Anstrengungen aller beteiligten Aktivistinnen bedankt, ein Visum für Mariam Mohammad und Remziye Mohammad zu bekommen. Die beiden waren als Referentinnen für den Frauenpowermarathon auf dem Frauenpolitischen Ratschlag eingeladen und wollten über die Lage der Frauen in Syrien (Westkurdistan) berichten. „Leider ist es trotz all der Anstrengungen nicht gelungen, ihnen einen Besuch in der Festung Deutschland zu ermöglichen.“ (Brief Ceni)

Durch das Engagement des Kämpferischen Frauenrats, der Einladerinnen aus Dortmund, Hagen, Mülheim und Oberhausen, der Anwaltskanzlei Meister und Partner, von der Bundestagsabgeordneten der Linkspartei Sevim Dagdelen und Ulla Jelpke sowie von Hamide Akbayir, von einzelnen Abgeordneten der Grünen, der SPD, wie dem  Bundestagsabgeordneten Marco Bülow, der FDP und vielen anderen wurde Öffentlichkeit und Druck auf die Botschaft erzeugt. So haben die beiden Frauen nach fünf Tagen vergeblicher Vorsprache vor der deutschen Botschaft in Beirut kurzfristig doch einen Termin am Montag nach dem Ratschlag bekommen. Dort wurde Visa-Antrag dann mit der Begründung abgelehnt, dass die Konferenz, zu der sie eingeladen seien, ja nun eh schon vorbei wäre!

„Obwohl sie die weiteren Dokumente und Briefe der einladenden Frauen vorgelegt haben,“ die bewiesen, dass sie ersatzweise eine Vortragsreise in verschiedene Städte machen sollten, „meinten die Konsulatsangestellten, dass dies ,keine dringliche Angelegenheit’ sei. Deshalb würden sie jetzt keine Visa erteilen. Jedoch könnten die beiden zu einem anderen Zeitpunkt nochmals einen ,regulären’ Antrag mit der entsprechenden Wartezeit stellen!“ (Brief Ceni) Um diesen Zynismus zu ermessen, muss man wissen, dass die beiden Hunderte von Kilometern unter schwierigsten Bedingungen zurücklegen mussten, um überhaupt aus Syrien zur deutschen Botschaft nach Beirut im Libanon zu gelangen! Ein „regulärer Antrag“ kann nur vom Libanon aus gestellt werden.

„Nach dieser Odyssee mit der deutschen Bürokratie sind Mariam und Remziye nun wieder in ihre Heimat zurückgekehrt. Sie bedanken sich nochmals ganz herzlich für die Solidarität und Mühen.“ (Brief Ceni)

Wir sind froh, dass Delsha Osman, von der gleichen westkurdischen Frauenbewegung Yekitiya Star, stellvertretend den Vortrag von Mariam und Remziye auf dem Ratschlag vortragen konnte. Für alle, die sich nochmal damit befassen wollen: Er wird – zusammen mit schönen Fotos der kurdischen Frauenbewegung in Syrien – in der Dokumentation des Frauenpowermarathons “Von Religion bis Revolution” in Kürze veröffentlicht. Diese kann über den Kämpferischen Frauenrat und den Frauenverband Courage (www.fv-courage.de) bestellt werden – siehe auch der Artikel zu dieser Neuerscheinung auf dieser Homepage.

 

Europa: 14. November – europaweiter Aktionstag

DGB ruft auf zum Europäischen Aktiontag:  http://www.dgb.de/themen/++co++49141172-2435-11e2-81e8-00188b4dc422

Aktions-und Solidaritätstag des Europäischen Gewerkschaftsbundes; Erklärung des EGB-Exekutivausschusses vom 17. Oktober 2012: Der EGB-Exekutivausschuss beschloss bei seiner Sitzung am 17. Oktober 2012 einen Aufruf zu einem Aktions- und Solidaritätstag. Er soll am 14. November 2012 stattfinden und Streiks, Demonstrationen, Versammlungen und andere Aktionen beinhalten. Ziel ist es, die europäische  Gewerkschaftsbewegung für eine Unterstützung der EGB-Politik zu mobilisieren, wie sie im europäischen Sozialpakt formuliert ist.

Der Ausschuss erklärt seinen entschiedenen Widerstand gegen die Kürzungsmaßnahmen, die Europa in eine wirtschaftliche Stagnation, ja eine Rezession treiben, sowie gegen die

fortdauernde Zerstörung des europäischen Sozialstaatsmodells. Diese Maßnahmen sind weit davon entfernt, Vertrauen wiederherzustellen, und führen nur zu einer Vergrößerung der Ungleichgewichte und begünstigen Ungerechtigkeit.  Download Aufruf:  DE-ETUC-EC-Declaration-17-10-2012

Quelle: http://www.etuc.org/a/10446

Video (sehenswert!) mit deutschen Untertiteln:
http://www.youtube.com/watch?v=7Nw6VaKVDEk

 

In Spanien wird an diesem Tag zum Generalstreik aufgerufen (Video in spanisch):

http://www.youtube.com/watch?v=k7i87krTQfE&feature=related

Aufruf Weltklimatag am 1. Dezember und Aktionswoche gegen Atomkraft von 5. bis 11. November

Die Bürgerbewegung für Kryorecycling, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz ruft auf:

Macht mit am Weltklimatag am Samstag, den 01.12. 2012

Aufstehen gegen die drohende globale Umweltkatastrophe.
Nein zur Rolle rückwärts der Merkel-Regierung in der Energiepolitik!

Der Anstieg der Treibhausgasemissionen setzt sich weltweit weiter fort. Nach dem Rekordanstieg des CO2-Ausstoßes um 5% im Jahr 2010 ist er im Jahr 2011 um weitere 3,2% gewachsen. Hauptursachen sind die immer noch ansteigende Verbrennung fossiler Energieträger und das Abholzen tropischer Regenwälder. Dazu kommen weitere Treibhausgase wie Methan, die durch die Massenproduktion in der Agrarindustrie freigesetzt werden. Das Polareis schmilzt stärker als je zuvor und das Seeeis ist auf die Hälfte der Bedeckung von 1980 geschrumpft. Die zusätzliche Wärmeaufnahme im Polarmeer entspricht weiteren CO2 Emissionen von 20 Jahren. Sichtbar schreitet die Entwicklung einer globalen Klima- und Umweltkatastrophe voran. Schon heute gibt es im Jahresschnitt weltweit dreimal so viele Naturkatastrophen wie vor 1960. Dennoch planen die Energiekonzerne RWE, Vattenfall, Eon und EnBW den Bau von Dutzenden neuen Kohle- und Gaskraftwerken. Mit Fracking sollen die letzten Reste von Erdgas aus dem Boden gepresst werden. Dies verursacht eine gigantische Verseuchung des Bodens und Grundwassers durch Umweltgifte. Wir unterstützen den weltweiten Widerstand gegen Fracking und gegen die gefährliche CO2-Verpressung im Untergrund. Kein Neubau von Kohle- und Gaskraftwerken! Für die rasche Durchsetzung von 100% erneuerbarer Energien!

Der von der Umweltbewegung durchgesetzte Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland ist halbherzig. Weiterhin sind neun Meiler am Netz und der letzte soll erst 2022 abgeschaltet werden. Die im Auftrag der EUKommission durchgeführte Überprüfung der 134 Atomreaktoren in 14 EU-Staaten hat erhebliche Sicherheitsmängel, auch in Deutschland ergeben. 80% der Japaner sind für den sofortigen Ausstieg aus der

Atomenergie, und Hunderttausende treten dafür bei Massendemonstrationen ein. Gemeinsam für die sofortige Abschaltung aller Atomkraftwerke weltweit! Die viel beredete Energiewende wird von der schwarz-gelben Regierung gestoppt, bevor sie überhaupt beginnt.

Angeblich sei die Umstellung auf erneuerbare Energien „unsozial“. In Wahrheit soll die Bevölkerung über die EEG-Umlage die niedrigen Strompreise und die Energieverschwendung von Großverbrauchern subventionieren. Hunderte Milliarden sind bisher zur Subventionierung von Kohle- und Atomstrom an die Energiekonzerne geflossen. Weitere Milliardensubventionen sollen sie zur Ausrichtung der Netze auf zentrale Großanlagen erhalten. Die Kürzung der Förderung von Photovoltaikanlagen führte zur Vernichtung zehntausender Arbeitsplätze in der Solarindustrie. Diese Politik richtet sich an den Wünschen und Forderungen der großen Konzerne und Banken aus und führt zu einer weiteren massiven Umweltzerstörung.

Für den gemeinsamen Weg von Umwelt- und Arbeiterbewegung zur Durchsetzung fortschrittlicher Produktionsverfahren der Kreislaufwirtschaft und der erneuerbaren Energien. Wir erteilen der Spaltung „Umweltschutz contra Arbeitsplätze“ eine entschiedene Absage. Wir unterstützen den bundesweiten Widerstand gegen unnütze Großprojekte wie S21 und gegen Fluglärmterror in Berlin, Frankfurt und München.

Trotz aller Aktivitäten steht die Umweltbewegung vor einer großen Herausforderung: Die Profitwirtschaft des kapitalistischen Wirtschaftssystems ist unvereinbar mit dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit. Hunderte von Milliarden Euro werden zur Stützung von Banken und des internationalen Finanzkapitals verpulvert. Es ist notwendig eine internationale, länderübergreifende Widerstandsbewegung und neue Formen des organisierten, überparteilichen Zusammenschlusses der kämpferischen Umweltbewegung aufzubauen. Für den Aufbau einer Weltbewegung der Völker für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen!

Download Aufruf: aufruf weltklimatag am 1.12.2012 (1)                                                             Quelle: http://www.total-recycling.org/

Download 4. Rundbrief zur Umweltgewerkschaft: Newsletter 4 2012 Umweltgewerkschaft

Weitere Infos : http://78.47.31.226/umweltgewerkschaft/live/

 

[.ausgestrahltNews] Anti-Atom-Herbst: Jetzt das Risiko sichtbar machen:

Liebe Freundinnen und Freunde, in wenigen Tagen geht es los! Im vorherigen Newsletter hatten wir zur Aktionswoche vom 5. bis zum 11. November aufgerufen, um das bundesweite Atomrisiko sichtbar zu machen – aktuell sind rund 30 Aktionen gemeldet.

Wie auch Du im Anti-Atom-Herbst aktiv werden kannst, ob alleine oder bei bereits geplanten Aktionen, steht hier im Newsletter. Ebenfalls unmittelbar bevorstehend sind die Proteste gegen den Transport von plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen. Von .ausgestrahlt gibt es dazu neu unter anderem eine SMS-Alarmliste, in die Du Dich kostenlos eintragen kannst.

Dass öffentlicher Anti-Atom-Protest dringend notwendig ist, zeigen die vergangenen Tage: Bei extremen Wetterereignissen wie schweren Stürmen steigt die Gefahr der ohnehin riskanten Atomkraft, etwa durch ausfallende Notstromsysteme. Dies gilt für Deutschland und Europa genauso wie für die USA. Doch Protest zeigt auch Wirkung! Ein vielleicht kleiner Erfolg vieler AtomkraftgegnerInnen: Die Atomkonzerne EON und RWE ziehen sich aus dem AKW-Neubau in England und Finnland zurück, selbst wenn ausgerechnet der japanische Hitachi-Konzern nun die Sparte übernimmt. Hier heißt es weiter am Ball bleiben.

Einen erfolgreichen Anti-Atom-Herbst wünschen Matthias Weyland und das ganze .ausgestrahlt-Team.

Download Rundbrief: Rundbrief Augstrahlt Aktionswoche gegen Atomgefahren

Quelle: http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/katastrophenschutz/aktionskarte

 

Pakistan: Malala – eine von vielen – geht es besser

(Quelle: Salzburger Nachrichten): Am 14. Jänner 2009 schrieb Malala Yousafzai in ihrem Blog: “Es könnte sein, dass ich
nie wieder zur Schule gehe.” Einen Tag später schlossen die Taliban Mädchenschulen. Als Pakistans Armee Monate später die Kontrolle über das Tal im Nordwesten Pakistans zurückeroberte, ging Malala in die Öffentlichkeit. In der Region, in der die Taliban zahlreiche Mädchenschulen in die Luft gesprengt hatten, setzte sie sich beherzt für das Recht von Mädchen auf einen Schulbesuch ein. Dafür nutzte sie Plattformen wie Fernsehinterviews und öffentliche Veranstaltungen – trotz Morddrohungen der Extremisten, die sie wegen ihrer “westlichen Werte” kritisierten. …

Dafür fand sie landesweit und international Anerkennung. In Karachi im Süden wurde eine Schule nach Malala benannt, im vergangenen Jahr erhielt sie den Friedenspreis ihres Landes – als erste Preisträgerin überhaupt. Auch für den Internationalen Friedenspreis für Kinder wurde die 14-Jährige nominiert. Unterstützung erhielt sie von ihrem Vater, der die Mädchenschule Khushal in Mingora leitet, auf die auch Malala ging. Er sehe eine Politikerin in ihr, sagte er immer wieder. Eigentlich will sie Ärztin werden. “Ich denke, dass meine Leute mich brauchen, deswegen erhebe ich meine Stimme”, erklärte Malala in einem Interview mit dem US-Sender CNN. Sie verteidige das Recht auf Bildung, auf Spielen, auf Singen, auf Reden, auf Marktbesuche. Dafür wurde sie vor Kurzem von den Taliban niedergeschossen. …

Vergangene Woche war Malala von zwei Taliban-Kämpfern in den Kopf geschossen worden, als sie im Swat-Tal im unruhigen Nordwesten Pakistans mit dem Schulbus unterwegs war. Tagelang rang sie mit dem Tod. Am Montag wurde sie von einem Militärkrankenhaus in Pakistan nach Burmingham geflogen. Laut neuesten Meldungen befindet sich die 14-Jährige inzwischen in einem stabilen Zustand. Das Queen-Elizabeth-Klinikum im britischen Burmingham teilte am Mittwoch mit, dass sie eine zweite angenehme Nacht im Krankenhaus verbracht hatte. Malala, die sich seit Montag in medizinischer Behandlung in Großbritannien befindet, soll in einigen Tagen von einem plastischen Chirurgen behandelt werden. Am Dienstag versuchten angebliche Angehörige zu der Schülerin vorzudringen, scheiterten aber. Die Polizei sprach von “Verehrern”, in Burmingham leben 100.000 pakistanischstämmige Bürger.

Quelle: Salzburger Nachrichten

http://www.salzburg.com/nachrichten/diverse/kopf-des-tages/sn/artikel/malala-yousafzai-stimme-im-kampf-gegen-die-taliban-32463/

 

Hamburg: Kundgebung 27. Oktober Solidarität mit inhaftierten Arbeitern im Iran

Woche der Solidarität mit den inhaftierten iranischen Arbeitern

20. – 27. Oktober 2012

Die neue Welle der Inhaftierungen der Aktivisten der Arbeiterbewegung ist keine neue Erscheinung. Was neu ist, ist die Radikalisierung und Weiterentwicklung dieser Bewegung in einer Zeit der wirtschaftlichen und politischen Krise sowie eines starken Drucks aus dem In- und Ausland, der die Existenz des Regimes bedroht.

Die Krise des Regimes nimmt weiter zu. Die leeren Versprechungen und die massive Unterdrückung der Werktätigen haben sich allen offenbart. Bis heute hat das Regime den Werktätigen nur Armut und Elend gebracht.

Der wirtschaftliche Boykott des Westens hat das iranische Volk, insbesondere die ärmsten Schichten, unter starken Druck gesetzt. Sie liefern auch der iranischen Regierung eine Entschuldigung für noch schlimmere Unterdrückung der Arbeiter und Werktätigen.

Das islamisch-kapitalistische Regime versucht durch die Intensivierung von Verfolgungen, Folter, etc. die Organisierung von Arbeitern zu verhindern.

Am 15. Juni wurden 60 Arbeiteraktivisten und Mitglieder des Komitees zur Gründung unabhängiger Arbeiterorganisationen, die ihre Jahresversammlung abhalten wollten, durch Sicherheitskräfte verhaftet. Aufgrund massiver Proteste im In- und Ausland wurden die Verhafteten im Laufe der folgenden Tagen, Wochen und Monate entlassen.

Viele Arbeiteraktivisten sitzen seit einigen Monaten oder Jahren in Haft. Reza Shahabi, Afshin Ossanlou, Vorstandsmitglied und Mitglied der Gewerkschaft der Busbetriebe Teheran und Umgebung (Vahed), Shahrokh Samani, Mohammad Djarahi, Behnam Ebrahimzadeh, Mehdi Farahi-Shandiz sind prominente Opfer. Dazu kommen Arbeiteraktivisten, wie Pedram Nasrolahi, Alireza Askari, Reyhan Ansari, …, die durch die Hinterlegung hoher Kautionen und mit einigen Jahren Bewährung entlassen wurden.

Anfang Oktober haben über 20.000 ArbeiterInnen mit einer seit der Gründung der Islamischen Republik einmaligen Unterschriftenaktion auf die enorme Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage aufmerksam gemacht und mit weiteren Protestaktionen gedroht, wenn keine Sofortmaßnahmen ergriffen werden.

Wir rufen alle Arbeiterorganisationen auf ihre Stimmen gegen die Unterdrückung der Arbeiter im Iran zu erheben.

Die iranische Arbeiterbewegung als Teil der internationalen Arbeiterbewegung ist zweifellos auf die Solidarität angewiesen. Unsere gemeinsame Solidarität und Protestaktionen sind in der Lage die inhaftierten Arbeiteraktivisten frei zu bekommen.

 Kundgebung in Hamburg

Samstag, den 27.10.2012 von 12:00 – 14:00 Uhr

Ort: Glockengießerwall, Vorplatz Hbf. Ausgang Wandelhalle

Download Aufruf:

Kundgebung Woche der Solidarität Hamburg

 Download Plakat

Freiheit für inhaftierten Arbeiter

Weiter Informationen:

http://iran-arbeiterbewegung-info.blogspot.de/

Gelsenkirchen: Reisebericht “6 Länder, 4 Wochen, 3 Frauen …” am 20.11.2012

Bericht von einer beeindruckenden Reise in 6 Länder Asiens …
… zu Frauen aus dem Weltfrauenprozess, zu revolutionären Organisationen, neuen Freundinnen und Freunden. Veranstalter: „Weltfrauen NRW“
Wann:   Dienstag, 20.11.2012. Einlass: 18 Uhr / Beginn: 18.30 Uhr
Wo:       Kultursaal in der Horster Mitte, Gelsenkirchen-Horst, Schmalhorststraße 1a

Eintritt: 3 / 1,50 €
Mit über 100 Bildern, asiatischem Essen und Kunsthandwerk aus Reisemitbringseln
Download Einladungsflyer:

Einladung Veranstaltung Asienreise

 

Deutschland: Frauenkomitee BASTA “Opelaner-Frauen und Familien“ lädt ein

“Am Mittwoch, den 24. Oktober, um 18 Uhr trifft sich das Frauenkomitee BASTA! … Im Cafe ‘Cheese’, Alte Bahnhofstraße 180,
in Bochum-Langendreer werden die nächsten Aktivitäten geplant, wie Protestaktionen gegen die Schließungspläne von GM/Opel und für die Herausgabe der 4,3-prozentigen Lohnerhöhung, die bis zum 31. Oktober gestundet wurde. Dieses Geld fehlt in unserer Haushaltskasse.

Der Druck und die Arbeitshetze wachsen weiter, mit Schichtverlängerungen und Sonderschichten soll noch das Letzte aus den Opelanern rausgeholt werden. Wir tauschen uns aus über die Auswirkungen auf die Familien und Partnerschaften und machen den Kampf gegen die Werksschließung öffentlich. Unsere Treffen sind offen für alle Neugierigen – wir freuen uns über jedes neue Gesicht!”

Weitere Informationen über “BASTA”:

http://frauenkomiteebasta.jimdo.com/